Kein Engel

Monokel

Lyrik

Komp. Olaf Becker, Christoph Franz, Frank Gahler, Bernd Kühnert, Michael Linke

Text: Frank Gahler

Da liegst du auf der Nase

Dein Körper zittert sanft

In deinem Schädel rauscht dein Hirn

 

Dein Blut verdreckt die Straße

Zum Atmen fehlt die Kraft

Vielleicht war alles nur ein Spiel

 

Du spürst kein Schmerz, nur Stechen

Dein Auge schaut nichts mehr

Du denkst an Kindheit hinterm Haus

 

Du hörst die Knochen brechen

Und wunderst dich so sehr

Du wirst zwar gehen doch du siehst völlig klar

 

Kein Engel ist da

Der dich schützt heute Nacht

Und du schwebst

Deine Seele entflieht

Deinem Körper und sieht

Diese Arschlöcher treten immer weiter auf deinen fast schon toten Körper ein

 

Dein Mund schmeckt Blutaroma

Dir droht ein tiefes Loch

Ein dünner Faden hält dich nur

 

Du rufst ganz leise "Uh"

Die Schweine lachen noch

Sie treten weiter und rufen "Arh"

 

Und kein Engel ist da

Der dich schützt heute Nacht

Und du schwebst

Deine Seele entflieht

Deinem Körper und sieht

Diese Arschlöcher treten immer weiter auf deinen fast schon toten Körper ein

 

Und kein Engel ist da

Der dich schützt heute Nacht

Und du schwebst

Deine Seele entflieht

Deinem Körper und sieht zu

 

Sie haben dich erschlagen

Weil du nicht warst wie sie

Weil sie zu dumm sind zu verstehen

 

Du warst der liebe Blödmann

Die Zeitung schrieb von dir

'ne Meldung auf Seite 10

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.