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Kein Land in Sicht |
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Gundi |
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Lyrik |
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Komp. Gerhard Gundermann / Bearb. Uwe Haßbecker |
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Text: Gerhard Gundermann |
| Immer wenn der Sturm sich gelegt hat |
| wechseln die Vollmatrosen ihre Hosen. |
| Immer wenn der Sturm sich gelegt hat |
| komm aus der kalten Küche brandheiße Sprüche. |
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Und auf einmal ist gar keiner mehr da, |
| der den Holländerfliegen sah. |
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Immer wenn der Sturm sich gelegt hat, |
| ist er wieder zu sehn, der Herr Kapitän. |
| Aber immer noch kein Land in Sicht. |
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Immer wenn der Sturm sich gelegt hat, |
| kommen die kleinen Fische mutig an die Oberfläche. |
| Immer wenn der Sturm sich gelegt hat |
| gibt es Spiegelei vom weißen Hai, |
| und tollkühne Touristen stecken ihre Messer |
| in einen ersoffenen Menschenfresser. |
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Immer wenn der Sturm sich gelegt hat, |
| ist er wieder zu sehn, der Herr Kapitän. |
| Aber immer noch kein Land in Sicht. |
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Immer wenn der Sturm sich gelegt hat, |
| fang die Offiziere wieder an zu kommandier`n. |
| Immer wenn der Sturm sich gelegt hat, |
| muss der Schiffsjunge gehen und die Segel näh`n, |
| und das Fass rum ist auf einmal wieder weg, |
| und die Peitsche feiert lachend ihr Comeback. |
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Immer wenn der Sturm sich gelegt hat, |
| ist nur stinkendes Meer ringsherum wie vorher. |
| Aber immer noch kein Land in Sicht. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.