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Kein Tag ist sicher vor der Nacht |
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Thalheim |
Lyrik |
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Komp. Georges Moustaki |
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Text: Georges Moustaki / dtsch. Fritz-Jochen Kopka |
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| Kein Tag ist sicher vor der Nacht, |
| und Nacht ist eine andre Welt, |
| die alles Licht und jeden Lärm verschlingt, |
| und dich am Ende zu dir selber bringt. |
| Die Sicherheit, die dir das Sparbuch gab, |
| sie starb am reichen Ufer dieses Tags. |
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Kein Tag ist sicher vor der Nacht, |
| und was du auch geleistet hast, |
| beim Übergang in diese dunkle Welt, |
| stellt sich heraus, was davon weiter hält. |
| Was bleibt noch bunt, wenn du die Lider schließt, |
| was stößt dich an, wenn du nichts hörst, nichts siehst. |
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Kein Tag ist sicher vor der Nacht, |
| wie fest du warst in seiner Macht. |
| Da ist der Tag, er gibt dich wieder her, |
| vergeht das Licht, gehörst du ihm nicht mehr. |
| Und du besitzt ein Bett und eine Nacht, |
| die endlos ist in ihrer schwarzen Pracht. |
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Und immer wird die Nacht ein Tag, |
| erinnert dich an manchen Traum, |
| von dem du grade einen Bruchteil weißt, |
| der sich mit jedem Schritt nach vorn zerreißt. |
| Du fühlst, wie er dir langsam zerrinnt, |
| und bleibst nicht stehn und lächelst wie ein Kind. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.