Kinderland

Datzu

Lyrik

Komp. Rainer Oleak

Text: Michael Sellin

 

Wirst von Anfang an lebenshungrig schrein`,

wirst wie alle andern jungen Tiere sein.
Zwei Schatten tanzen über dir
Und wenn sie fall `n wie Schnee und Licht
streckst du deine Hände aus.
Später liebst du ihr Gesicht.
 

Dein Zimmer wird zum Kinderland.

Dein Kinderland zur ganzen Welt.
Dann beginnt die Lust zum Reden was die Großen hören wollen.
Sie legen es dir in den Mund,
sprich es aus, du wirst belohnt.
 

Viel zu viel wird ungehört

Und so wachsen deine Träume,
langsam hälst du sie versteckt.
Du läufst auf endlos langen Straßen
über riesen Wiesen fort.
In den Bäumen heult der Sturm
chaotisch sein Zigeunerlied.
 

Kinderland !

Kinderland !
Kinderland !
Kinderland !
 

Dann findest du die erste Lüge,

die Macht der Großen ist begrenzt.
Mutters Hand wird zum Geländer
und immer mehr zur Peitsche auch.
Wenn du hinterm Fenster stehst,
traurig auf die Strasse schaust
Träumst du dich hinter die Verbote.
fragst dich was dahinter kommt.
 

Du läufst auf endlos langen Straßen

über riesen Wiesen fort.
In den Bäumen heult der Sturm
chaotisch sein Zigeunerlied.
Du läufst auf endlos langen Strassen
 

Kinderland !

Kinderland !
Kinderland !
Kinderland !
...

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.