Königin

Zöllner

Lyrik

Komp. Dirk Zöllner / Andre Gensicke

Text: Werner Karma

 
Meine Königin sitzt auf`m  Sofa,
Tüte Chips in der Hand.
Meine schöne blasse Geliebte,
ihr Gesicht schläft wie eine Wand.
 

Nur paar graublaue Schatten

huschen aus`m  Spätfilm hinüber zu ihr.
Ab und zu steht sie auf
und kellnert ihrem Gatten `ne Dose Bier.
 

Steh doch auf und geh.

Steh doch auf und geh.
 

Meine Königin hat sich entschieden

für`s  Billigangebot.
Ich hasse bis heut den September,
ich fror mich vor ihrem Haus beinah tot.
 

Sah das Licht ihrer Wollust brennen

die ganze verdammte Nacht.
Bis ich früh und müde nach Haus ging
um alle Hoffnung gebracht.
 

Doch ich kann den Duft nicht vergessen,

ihres verdammten Haars.
Kann die Bilder von uns nicht weghau`n
mit einem coolen: Das wars.
 

Meine Königin hält mich gefangen

und hat sich selbst verirrt.
In einer traumlosen Liebe
die immer kälter wird.
 

Steh doch auf und geh.

Steh doch auf und komm.
 

Meine Königin sitzt auf`m  Sofa,

Tüte Chips in der Hand.
Meine schöne blasse Geliebte,
ihr Gesicht schläft wie eine Wand.
 

Nur paar graublaue Schatten

huschen aus`m  Spätfilm hinüber zu ihr.
Ab und zu steht sie auf
und kellnert ihrem Gatten `ne Dose Bier.
 

Steh doch auf und geh.

Steh doch auf und komm.
Zu mir.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.