|
Komm und wärm mein Herz |
||
|
J.Walter |
Lyrik |
|
|
Komp. Thomas Natschinski |
||
|
Text: Gisela Steineckert |
|
|
|
Es dauert bis zur Blüte immer fast ein Jahr, |
| der Winter, gottbehüte, der ganze Januar. |
| Wenn mir die raue Kälte in die Knochen fährt, |
| wär` mir `ne schöne Glut wohl, |
| den ganzen Aufwand ehrlich wert. |
|
So komm und wärm mein Herz, |
| wärm mich weit bis in den März, |
| ich bin kein müder Greis, so komm, und mach mich heiß. |
|
So komm und mach mich an, |
| denn ich bin kein kalter Mann, |
| doch das zeige ich dir dann an, |
| so komm und wärm mein Herz. |
|
In meinem Garten warten Zweige ewiglang, |
| die Tulpen möchten starten |
| und tun` s nicht, gottseidank. |
|
Es ist wie bei der Liebe, |
| früher Frost tut weh, möcht wie die Lerche fliegen, |
| und stakse durch den Schnee. |
|
So komm und wärm mein Herz. |
| Woanders blühn die Rosen und die Orchideen, |
| da gibt es keinen Winter, |
| ich will den auch nicht sehn und denke ab Dezember, |
| da bin ich geborn, |
| was hab ich hier im Kalten in jedem Jahr verlorn. |
|
So komm und wärm mein Herz, |
| wärm mich weit bis in den März, |
| ich bin noch längst kein Greis, |
| so komm und mach mich heiß. |
|
So komm und mach mich an, |
| denn ich bin kein kalter Mann, |
| doch das zeige ich dir dann an, |
| so komm und wärm mein Herz. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.