|
Kommt, ihr G`spielen |
||
|
Horch |
Lyrik |
|
|
Lied aus Thüringen , um 1630 |
||
|
|
||
| Kommt, ihr G´spielen, | ||
| Wir woll'n uns kühlen | ||
| Bei diesem frischen Taue! | ||
| Werdet ihr singen, | ||
| Wird es erklingen | ||
| Fern in dieser Aue. | ||
| Hört, ihr sellen, | ||
| Die Hündlein bellen, | ||
| Was wollen wir beginnen? | ||
| Lasset uns kriegen, | ||
| Lasset uns siegen, | ||
| Sommerlust gewinnen! | ||
| Hört, ihr Knaben, | ||
| Ihr schwarzen Raben, | ||
| Wollt ihr mit Mägdlein fechten? | ||
| Wehret euch rühmlich, | ||
| Wollen wir kühnlich | ||
| Um den Sommer rechten. | ||
| Auf, ihr Brüder, | ||
| Singt hoch und nieder, | ||
| Den Sommer zu gewinnen! | ||
| Ist es nicht Schande, | ||
| Weit in dem Lande, | ||
| Wenn wir uns besinnen! | ||
| Kommt ihr alle | ||
| Mit großem Schalle, | ||
| Wir woll'n den Mai begrüßen! | ||
| Wenn wir recht singen, | ||
| Wird es erklingen, | ||
| Uns die Zeit versüßen. | ||
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.