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Modern Soul Band in Berlin am 12.07.2008 |
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Konzerte |
Bericht und Fotos von Peter ... vielen Dank |
MSB |
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Um es vorweg zu nehmen: Was Hugo mit seiner MSB da auf die Beine gestellt hatte war umwerfend gut!!! Zugegebenermaßen hatte ich MSB seit längerer Zeit nicht gehört und kannte die aktuelle Besetzung überhaupt nicht. Früher war das anders, insbesondere zu DDR-Zeiten. Auf Tanzsälen und zu Konzerten – da war ich öfters präsent. Es war meines Wissens nach wohl die einzige Band in der DDR, die Soulmusik vom Feinsten spielte und ich erinnere mich noch sehr gut an einen Satz von Klaus Nowodworski im Audi-Max der Hochschule für Verkehrswesen Dresden: „Hinter diesen dicken Betonmauern können wir das spielen, was wir alle so lieben“. Zumindest sinngemäß war es tatsächlich so. Neben hervorragenden eigenen Titeln natürlich Blood Sweat & Tears usw. Da brannte die Luft. Zum 40. Geburtstag nach Köpenick zum Jazz- und Bluesfestival zu gehen war sicher mutig und etwas riskant. Wie würde das Publikum reagieren? Meine Bedenken waren schon vorbei als ich mitbekommen habe, wie super der Vorverkauf läuft. Ich hatte mit sofort nach Bekanntwerden des Termins eine Karte besorgt und somit keine Sorgen. Daß an der Abendkasse mindesten noch 100 bis 200 Leute draußen standen hat mich dann doch verwundert und ein Teil davon wurde auch noch eingelassen. Stehplätzen – so etwas habe ich in Köpenick noch nie erlebt. Das veranlasste den Chef des Hauses sich dann mitten während der Veranstaltung auf die Bühne zu begeben und beim Publikum und seinem Personal um Verständnis für das Gedränge zu werben. Eine schöne Geste! Was auf der Bühne abging war phänomenal. Zuerst natürlich die aktuelle Band. Die haben richtig Dampf auf den Kessel gebracht, wären schon allein ihr Geld wert gewesen. Dann kamen nach und nach die Gäste und ehemaligen Bandmitglieder auf die Bühne. In den unterschiedlichsten Besetzungen, vom Solo (Conrad Bauer) bis zu schätzungsweise 30 / 35 Musiker gleichzeitig. Einige Eindrücke vermitteln die Bilder. Gonda Streibig kannte ich vorher auch noch nicht, aber das war schon mal klasse. Welche Titel sie gesungen hat weiß ich nicht mehr, ist mir aber in bester Erinnerung geblieben. Michael Barakowski sang „Himmel und Hölle“ und natürlich „Zeit, die nie vergeht“. Christian Schmidt sang u. a. „Warum“ und „Immer dasselbe“ sowie in einem Medley „Von Kopf bis Fuß“ und „Kinderzeit“. Regine Dobberschütz hat nur einen Titel gesungen. Natürlich „Solo Sunny“ und nur begleitet von Hugo Laartz. Eine phantastische Nummer mit sehr viel Beifall. Was Christiane Ufholz gesungen hat weiß ich auch nicht mehr. Fast 3 ½ Stunden Musik, da kann man sich nicht alles merken, hätte es aufschreiben müssen. Henry Kotowski stand u. a. mit Christiane Ufholz plus Jonathan Bluesband zusammen auf der Bühne. Da wurden „Layla“ und „Sweet Home Chicago“ geboten und Peter Pabst wurde richtig warm. Das Programm insgesamt bestand aus einem Mix von (natürlich reichlich) Soul, aber auch Rock, Funk, Jazz und Blues gab’s in einer ausgewogenen Mischung. An folgende internationale Titel kann ich mich noch erinnern: „Soul Man“, Sex Machine“, Sittin’ On The Dock“, Knock On Wood“, „When A Man Loves A Woman“ und als Zugabe wurde „Gimme Some Lovin’“ gespielt. Alles in Allem eines der besten Konzerte das ich je gehört habe. Und ich bin ein relativ fleißiger Konsument von Livemusik. Du weißt ja, ich sammle seit 1994 alle Eintrittskarten. Durch die vielen Gäste und ehemaligen Musiker wurde ein unvergessliches Programm geboten, was hoffentlich auf der dort mitgeschnittenen DVD wiederzufinden sein wird. Wo bitte hat man so eine Menge großartiger Musiker schon mal auf einer Bühne erlebt? Kauf’ Dir also diese DVD, soll noch 2008 erscheinen. Einmalig gut !!! |
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