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01.09.2007 Berlin Silly (1) |
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Konzerte |
Bericht: Regina / Fotos: Gundolf |
Silly |
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Die Berliner Wasserbetriebe
luden zum 01.09.2007 ihre Kunden (die Berlinerinnen und Berliner) zu
einem Wasserfest ein. Da ich mich als Rucksackberlinerin (ich bin
eigentlich eine aus Thale stammende waschechte Brockenhexe) schon lange
über die hohen Wasserpreise in Berlin ärgere, dachte ich mir: Da musst du
hin. Mal sehen, was die Wasserwerke für ihre Kunden so auf die Beine
stellen. Also verabredete ich mich mit Peter aus Niesky, mit Schulkamerad
Runfried und mit Gunther von den Omega-Freunden zum Konzertbesuch von
Silly & Anna Loos. Vor Ort trafen wir noch Sandra vom Silly-Fanclub und
Gundolf. Das Konzert stand für 18.00 Uhr auf dem Veranstaltungsplan des
eingangs genannten Festes. |
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Dann war es endlich soweit. Um
18.05 Uhr kamen die Musiker auf die Bühne und wurden begeistert begrüßt. Zum
Auftakt ihres Konzertes spielten sie "Unterm Asphalt". Das Publikum war
von Anfang an aufnahmebereit und in Stimmung und hat kleine technische
Ungereimtheiten sowie die höchst amüsanten Schnitzer von Anna Loos locker
weggesteckt. Zu letzterem an späterer Stelle mehr. Die Freude, hervorragende
Songs mit erstklassigen Texten zu erleben, überwog bei weitem. |
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Noch ein paar Worte zu Anna
Loos: Sie ist nicht nur eine exzellente Schauspielerin, sondern auch eine
talentierte Sängerin. Das muss ihr erstmal eine nachmachen: Tamara nicht
kopieren zu wollen, sondern als eigenständige Persönlichkeit mit einer guten
gesanglichen Leistung in dieser erstklassigen Band mitzumachen. Mir gefällt
ihre Stimme und ihre Art zu singen von Anfang an. Und ihre herzerfrischende
charmante Art mit den Leuten umzugehen, immer Blickkontakt zum Publikum
suchend, ist mir bei jedem Silly-Konzert, das ich bisher mit ihr als
Sängerin erlebt habe, positiv aufgefallen. Da nehmen wir doch lächelnd die
kleinen Schnitzer in Kauf. Spätestens seit Annas diesbezüglicher Ansage
wissen wir, dass Ritchie Barton der "Mann mit den 4 Fingern" ist. Die
Musiker auf und die Leute vor der Bühne waren sehr erheitert, wussten doch
eh alle was gemeint war. Mir jedenfalls sind improvisierte Ansagen mit
kleinen ungewollten Einlagen, über die alle gemeinsam lachen können,
wesentlich lieber als einstudierte, festgelegte Texte, die man als eifrige
Konzert-Besucherin bei einigen Bands seit mehreren Jahren immer wieder
präsentiert bekommt. |
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