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02.10.2007 Berlin - 50 Jahre - Melodie & Rhythmus |
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Es ist toll das es sie wieder gibt, die beliebte Zeitschrift MELODIE & RHYTHMUS aus alten Tagen in neuem Gewand. |
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| 50 Jahre - eine
stolze Zeit und ein würdiger Anlass zur Party einzuladen. Dafür an dieser
Stelle herzlichen Dank an Christian Hentschel und sein Team, dass sie nach
vielen Tiefen und Höhen es nun geschafft hat, diese Zeitschrift stabil zu
positionieren. Es waren viele Gäste und Gratulanten vor Ort. Namhafte Künstler ( Holger Biege, Kurt Demmler, Andre Herzberg, Fritz Puppel, Manfred Hennig, Uwe Haßbecker, Jäcki Reznicek, Georgi Gogow u.a. ), Vertreter von Medien ( Jörg Stempel, Klaus von Rockradio.de, Fred vom Deutsche-Mugge-Forum u.a. ) sowie allgemein interessierte Anhänger. Die Atmosphäre muss man sich etwa wie bei einer Premiere von einer Ausstellung vorstellen. Im Saal spielte die Musik, im angrenzenden freien Bereich wurden viel angeregte Gespräche geführt. Für mich selbst etwas ungewohnt, aber ich bin ja auch kein Partygänger, der schon oft mit so einer Art zu tun hatte. Als musikalische Gäste waren u.a. Rockhaus / Knorkator / Sandow / Rainald Grebe / Bobo In White Wooden Houses / Norbert Leisegang mit Freunden von Keimzeit. |
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Ich habe mir jeden dieser
musikalischen Beiträge sehr genau angehört, zumal manches für mich neu war.
Muss aber nun, auch mit Abstand, feststellen, dass die gestandene Rockband
ROCKHAUS für mich den nachhaltigsten Eindruck gemacht hat. Lebendig, frisch
und voller Spiellaune machten sie einen kurzen Ausflug durch ihr
Liederangebot. Mike Kilian als Frontmann explodierte förmlich bei diesem
Kurzauftritt. KNORKATOR ... auch wenn das gezeigte nur ein Kurzausschnitt aus ihrem Programm war, so war der Trend doch erkennbar. Ehrlich, nicht mein Ding. Die vulgären Ansagen und Texte mögen am Anfang ihres Auftritts mich noch hellhörig gemacht haben, verbrauchten sich aber mit der Zeit und wirkten auf mich nur noch abstoßend und aufgedrängt. Sicherlich sehen das die Anhänger dieses Stils ganz anders, was auch ok. ist. |
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| Sehr gespannt war
ich dann auf SANDOW. Nach einem für meine Begriffe zu langem Intro vom Band
betraten die Herren die Bühne und zelibrierten u.a. auch Songs ihrer soeben
erschienen neuen CD. Die Musik wie man sie erwartet hat, kraftvoll, rockig
und leidenschaftlich vorgetragen. Leider war die Textverständlichkeit sehr
schlecht, was vielleicht innerhalb des Punkrockstils gewollt ist, doch die
aufgeschnappten Wortfetzen welche vordergründig sich in den Bereichen von
"Hass" - "Krieg" - "Tod" bewegen, lassen den eingeschlagenen Trend vermuten.
In meinen Ohren zu eintönig und ohne einem Hauch Optimismus, den man trotz
aller Kritik und Frustation in der heutigen Zeit einfach etwas braucht.
Die Party selbst als Ganzes gelungen - und durch die vielen Besucher und Gäste hat die Traditionszeitschrift eine verdiente Würdigung erhalten.. |
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