|
07.12.2006 Dresden IC Falkenberg Solo |
||
|
Konzerte |
Bericht Maik / Fotos Kathrin |
IC |
|
Recht gemütlich und ansprechend war die Location der Dresdner Keller Bar „Gong“ schon, allerdings konnte die überwiegende Mehrheit der erfreulich vielen Besucher, von ihren Sitzplätzen aufgrund der räumlichen Gegebenheiten, dieses Solokonzert nur als ein reines Hörerlebnis wahrnehmen. Damit widersprach sich die Weisheit „Wer zuerst kommt, bekommt die besten Plätze“ denn da wurde den „Stehplatzinhabern“ im unmittelbaren „Bühnenbereich“ mehr geboten. Als ziemlich zeitraubender Vor-Act fungierte ein Solokünstler namens „Fleischmann“ aus Leipzig, der einige seiner selbst arrangierten „Liedchen zur Gitarre“ zum Besten gab, damit aber das Publikum nicht unbedingt auf den eigentlichen Programmhöhepunkt mit IC – Falkenberg einstimmen konnte. Dem Nachwuchs eine Chance zu geben war sicherlich auch in Absprache mit IC vom Veranstalter gut gemeint aber, mehr auch nicht. Das der Nachwuchs dann doch noch in den nachfolgenden Programmablauf eingreifen konnte, dazu später mehr. Dieses Solokonzert welches sich in einer Art Clubatmosphäre abspielte, wurde leider mit zunehmender Dauer von Denen beeinträchtigt die auf ihren Sitzplätzen zwar nur den akustischen Teil des Konzerts erleben konnten, dafür aber untereinander schier endlosen Gesprächsstoff mitgebracht hatten. IC – Falkenberg hatte sich für diesen „besonderen Abend“ (O-Ton IC !), auch etwas besonders ausgedacht, denn es war sein letztes Konzert.... - in diesem Jahr ! Querbeet und ohne Programmplan wollte er nicht nur einige Werke der aktuellen CD “Schwimmen im Regen“ sondern auch Titel präsentieren, die er schon lange nicht mehr gespielt habe. Dazu gehörten natürlich solche Hits wie „Dein Herz“, „Ich bin frei“, „Regenbogen“ oder „Was fang ich an?“. Bei letzterem Titel gesellte sich dann, eine Art Meister Proper-Verschnitt mit „Abziehbildchen auf den Oberarmen“ (O-Ton IC !), hinzu und wollte als Backgroundsänger demonstrieren welche tontechnischen Schieflagen er beherrscht. Was erst amüsant ausschaute sollte sich leider dann im 2. Teil des Konzertes nochmals wiederholen was nicht nur IC zunehmend als nervend empfand. Der gute „Meister Proper“ übrigens, genau wie der erwähnte Kollege „Fleischmann“ Mitglied einer Leipziger Band namens „Kraus“, brachte es tatsächlich fertig IC´s zunächst gut gemeinte Einladung, ihn beim Titel „Wunderland“ gesangstechnisch zu unterstützen, für seine selbstdarstellerischen Absichten zu nutzen. Dieser konnte zwar Dank seines Freundes „Fleischmann“ wieder gebändigt werden, aber man merkte IC sichtlich das Unbehagen in dieser Situation an. Das war für IC dann doch zuviel, der sein ansonsten recht ansprechendes Solokonzert, mit obligatorischen Zugabenteil, sichtlich genervt beendete. Wollen wir es dem guten IC nicht weiter übel nehmen, das einige Rahmenbedingungen dieses Konzert wesentlich beeinflussen konnten, aber schließlich war es ja sein letztes Konzert... - in diesem Jahr! |
|
![]() |
![]() |