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Engerling - Haselberg am 16.05.2007 |
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Konzerte |
Bericht und Fotos von Thomas - vielen Dank |
Engerling |
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Das traditionelle Engerling-Konzert am Vorabend von/m ….(nach Gusto bitte selbst einsetzen : Christi Himmelfahrt , Vater- , Herren-, Männer- oder Feiertag ) in der Scheune zu Haselberg , ca. 50km nordöstlich von Berlin gelegen und vom Hörensagen für die Band selbst immer ein Höhepunkt des jeweiligen Konzertjahres . Da die genaue Anfangszeit trotz zeitraubender Recherche nicht eruierbar war , machten wir uns zu dritt gegen 19.00 auf Richtung Blues-Mekka .Bei unserer Ankunft war dann schon fast jede mögliche und unmögliche Parkgelegenheit besetzt , eine überdimensionierte Open-Air-Automobilausstellung – Assoziationen zum Landsberger Omega-Konzert waren da zwangs- , wenn auch nicht so weltläufig : Berliner und MOL-Kennzeichen hielten sich die Waage . |
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Was ich zu diesem Zeitpunkt noch der Frische und Energie des Anfangs zuordnen wollte , hielten Bodag & Co. aber fast ausnahmslos bis zum letzten Ton der Zugabe aufrecht : eine unglaubliche Bühnenpräsenz , Leidenschaft & Hingabe , Virtuosität sowieso . Auch wenn dieser Slogan schon von einer anderen Band benutzt wird : Das war einfach 1A-Kraft-Blues aus Berlin und kein Vergleich zum letzten Konzert-Besuch im Mai 2005 in der Berliner ´´Knorre´´. ((Da konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren , dass Bodi Bodag nicht nur einen schlechten Tag hatte und das Repertoire gelangweilt abspulte , sondern von Welt- und Selbstüberdruss angefressen war – mag sein , das ich diesen Eindruck auch nur projiziert habe, abgespeichert in der Erinnerung ist er aber so wie benannt…Und hier nun eine völlig andere Dimension . Unterzog sich der Mann einer Frischzellen-Kur , war er zum Blutaustausch in der Schweiz oder hat er eine neue Liebe und so seine Mitte wieder gefunden ? Wie dem auch sei , jede Wahrnehmung bleibt letzten Endes ´´spekulativer Hirnspekulatius´´ – nur meist nicht so bekömmlich wie das Nürnberger Original…)) Was zählt , ist dieser schwer zu beschreibende Eindruck , ein außergewöhnliches Konzert miterlebt haben zu dürfen , völlig losgelöst von Zeit und Raum…Schon allein die Darbietung von Dylans ´Foot Of Pride´´ in der deutschen Übersetzung und Bearbeitung von Gerulf Pannach wäre es wert gewesen , die gesamte Strecke von Berlin nach Haselberg und zurück zu Fuß zu absolvieren . Ein akustischer Edelstein der gehobenen Luxusklasse , aber nicht so ätherisch und steril , wie die Wortwahl es nahe legen könnte , sondern ungeschliffen , roh , rau , gut auf Erden verortet und gewachsen aus all dem , was menschliche Existenz herzugeben vermag. Mehr muss man nicht sagen/labern – spiegelt sich doch in diesem vorangegangenen Satz der Gesamteindruck vom ENGERLING-Auftritt wieder… |
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Der Vollständigkeit halber nur noch das Line Up:
Bodi Bodag : keyb , voc , harm
Heiner Witte : g , back-voc
Manne Pokradt : bg , back-voc , perc
Ufo Albinger : sax , perc
Hannes Schulze : dr , voc
SET-LIST :
1. muschellied
2. da hilft kein jammern
3. ain´t nobody white can sing the blues
4. foot of pride
5. sweet virginia
6. th cadillac
7. the freedom right
8. jessica
9. moll-blues
10. he said yeah
PAUSE
11. das frühprogramm
12. tom tomskis blues
13. herbstlied
14. (a song by Randy Newman)
15. mama wilson
16. touch of grey
17. narkose blues/ring of fire/narkose blues
ZUGABE(n):
18. der zug oder die weiße ziege
19. like a rolling stone
20. guantanamera
21. ???