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19.10.2007 Berlin Lift |
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Konzerte |
Bericht Regina |
Lift |
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Wochenlang sah ich die schwarzen Plakate mit
der roten Aufschrift LIFT in Berlin-Weißensee hängen und mir war klar, dass
ich LIFT unbedingt wieder einmal hören und sehen muss. Kurze SMS an Freundin
Wera und wir waren uns einig, dass wir am 19.10.2007 zum LIFT-Konzert in das
Kulturhaus "Peter Edel" gehen werden. Als wir dann recht abgearbeitet nach
einer anstrengenden Arbeitswoche in einem völlig ausgekühlten und nur ca.
zur Hälfte besetzten und reichlich vernachlässigten Kulturraum saßen,
verging mir doch ein ganz klein wenig die Lust auf diesen Abend. Zumal auf
der Bühne auch nur sehr spärliches Instrumentarium stand und ich mir beim
besten Willen nicht vorstellen konnte, wie man damit lebendige Musik machen
kann.
ICH WURDE EINES BESSEREN BELEHRT!!! Als dann aber gegen 21.30 Uhr Yvonne Fechner, Werther Lohse und Bodo Kommnick die Bühne betraten und Werther Lohse angesichts der überschaubaren Anzahl der Besucher nach einer freundlichen Begrüßung meinte "Wir geben alles" , war ich schon ein bisschen optimistischer. Gleich zu Beginn des Konzertes kam die große Überraschung. LIFT spielte "Halt an" - einen Titel, den ich bisher noch nicht kannte. Werther hat wunderschön Keyboard gespielt und sehr gefühlvoll gesungen, und so war schon während dieses ersten Titels absolut klar, dass der Funke überspringt. Es war der Auftakt eines unplugged-Konzertes,
wie man es sich besser nicht vorstellen kann. Eine meiner absoluten
Lieblings-Bands hat wieder einmal bewiesen, dass ihre einzigartigen Balladen
unvergänglich sind. Diese wurden mit soviel Können und soviel Wärme
vorgetragen, dass es sehr ans Herz ging. Ich hatte das Gefühl, dass diese
Musiker GEMEINSAM spielten. Und nur auf diese Art kommen die unvergleichlich
schönen LIFT-Songs wirklich gut rüber. Von dem Titel "Der Winter" (den ich
vorher auch nicht kannte und der von Werther als Liebeslied angekündigt
worden war) bleibt besonders das herausragende Violinenspiel von Yvonne in
Erinnerung. Eine weitere Neuigkeit im Programm, für jemanden, der LIFT eine
Zeitlang nicht im Konzert erlebt hat, war der Titel "Wind trägt alle Worte
fort", gesungen von Bodo Kommnick. Diesen alten Franz-Bartzsch-Titel wieder
aufleben zu lassen, halte ich für eine echte Bereicherung des Programms.
Noch dazu, wenn er so überzeugend gespielt und vorgetragen wird. Klasse, Bodo.
Als Zugabe gab es u.a. die allseits beliebte
"Tagesreise", die ich in dieser Besetzung für nicht realisierbar gehalten
habe: Gitarre, Violine und Gesang. Na gut, Werther hatte noch einen
Schellenring zur Hand ... Leute, das müsst ihr einfach gehört haben. |