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Die blonde Powerfrau
fegte etwas über eine Stunde ohne Ermüdungserscheinungen über die
Bühne und vermittelte mit ihren Liedern einfach nur gute Laune. Das in
dieser kurzen Auftrittszeit in erster Linie ihre rockigen Lieder
erklangen, die wunderbaren einfühlsamen Balladen zu kurz kamen, tat
dem ganzen keinen Abbruch.
Petra überzeugte
durch ihre herzliche Ausstrahlung und dem immer wieder geführten
Dialog mit ihrem Publikum, welches wie im Rausch ihrem lebhaften
Auftritt folgte. Ein Garant für sie ist ohne Zweifel die als Einheit
wirkende Band, mit welcher sie ungekünstelt verschmilzt und die
gegenseitige Triebkraft ist unverkennbar.
Bei der Vielzahl von
entstandenen erfolgereichen Songs in ihrer Bühnenlaufbahn fällt den Agierenden die Titelauswahl für so ein Konzert ganz sicher schwer.
Der an diesem Abend angebotene Mix aus neueren Titeln wie „Nimm mich“
oder „Zuversicht“ und den Klassikern ( „Superfrau“ , „Katzen bei
Nacht“ ) unterstrich ihre Entwicklung und Vielseitigkeit. Ein
Höhepunkt war sicherlich „Der Himmel schweigt“, bei dem in der weiten
Runde vor der Bühne ein Lichtermeer aus Leuchtstäben und Feuerzeugen
anging.
Petras Auftritt war
schon immer gekennzeichnet von echter Herzlichkeit. Sie lebt ihre
Lieder, ihre Augen blitzen dabei, der Gesang ist dynamisch oder fast
hauchend, ihr Gebaren echt und ungekünstelt.
Ein Konzert von ihr
bleibt daher immer irgendwie in einem hängen, wirkt nach und macht
einfach Lust auf mehr. |