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06.11.2010 Kirchheiligen - Hurensöhne & Proft |
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Konzerte |
Bericht & Fotos Kerstin |
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Der Ostrock kommt – Proft und Hurensöhne Proft – wer isn das? Hurensöhne? Schon mal im Internet gelesen, gibt’s auch ne Seite von. Also ist meine Neugier natürlich geweckt und ich google mich schlau... Doch dann, der Hammer, die spielen bei uns um die Ecke. Und das Konzert findet wirklich statt. Also da muss ich hin. Was soll ich sagen? Ich hab es nicht eine Sekunde bereut.
Auf dem Plakat wurden uns „vier Stunden Ostrock vom Feinsten“ versprochen und sie haben ihr Versprechen gehalten. Das war die blanke Sahne. Ich mag Coverbands eigentlich nicht so sehr, Original ist eben Original. Aber hier ging so richtig die Post ab. Frank Profts Stimme – da hatten wir bei den Puhdys-Titeln stellenweise das Gefühl, dass „Maschine“ irgendwo im Hintergrund selbst singt und jeden Moment auf die Bühne kommt. Alle Achtung. Das Repertoire ist der Wahnsinn, nicht nur, dass sie alle gängigen 80-er Jahre Titel des Ostrock interpretierten, nein, auch fast Vergessenes aus dieser Zeit wurde ausgegraben. Selbst IC war zu hören, was ich nun wirklich nicht erwartet hätte, klar die tollsten Stern Meißen Titel.
Nach einer wirklich kurzen Pause rockten die drei den Saal dann endgültig. Die Tanzfläche blieb nicht lange leer, keinen hielt es mehr auf seinem Platz. Alles sang und tanzte mit. 36 Titel, einer schöner als der andere. Es wurde ein an die Seele gehender Abend, der nach fast einer Woche noch immer nachwirkt.
Danke an die Band für den fantastischen Abend. Danke auch an die Veranstalter, die so gute, so tolle Musik in unsere nordthüringische „Provinz“ geholt haben. Wann immer euch irgendwo die „Hurensöhne“ von einem Plakat herunter einladen, tut euch den Gefallen und geht hin, das ist wirklich ein Erlebnis der Extraklasse. |