|
Konzert 18.11.09 Gitarren Hunger in Berlin |
||
| Konzerte |
Bericht und Fotos Annette ... vielen Dank |
|
|
Man erinnere sich an: die Gitarreros… Man habe eine Idee und die Energie, diese Idee in die Tat umzusetzen… Man nehme einige hervorragende Gitarristen…
Gast: Christian „Kuno“ Kunert (Renft) / Idee, Organisation, Moderation: Axel Philipp Abendkasse geöffnet 17.00 Uhr – stand auf dem Schild: das Sicherheitspersonal des Kosmos war anderer Meinung: keine Karte und kein Einlass vor 19.00 Uhr (PUNKT!)…Diese Genauigkeit des Sicherheitspersonals kostete wertvolle Zeit, denn um 00.00 Uhr musste der Saal eigentlich geräumt sein, aber auch die Nachzügler sollten bei den stolzen Preisen von 25 EURO in den Genuss der gesamten Veranstaltung kommen. Nacheinander wurden die Gitarristen mehr oder weniger ausführlich vorgestellt, nacheinander zeigte jeder einige Stücke aus seinem Repertoire und der Abend endete im gemeinsamen „Bolero“. Fazit des Abends: Leider zwiespältiger als es der Idee und dem Aufwand nach hätte sein müssen und sollen: Denn eines ist klar, hinter einem solchen Abend steckt ein Haufen Arbeit - und die Erwartungen waren hoch, da spielte schließlich nicht „irgendwer“. Nichts desto trotz war der Abend auch geprägt von solchen unerfreulichen Nebensächlichkeiten wie einem sehr wichtig vorkommenden Sicherheitspersonal, technischen Problemen und einer schlechten Akustik (konnte man hinten überhaupt noch etwas hören?). Deutlich wurde auch: Gitarristen sind und bleiben „Teamplayer“, so konnte man zwar technisch gute Gitarristen erleben, aber das musikalische Erleben blieb weitestgehend auf der Strecke. Dazu kam, dass – aufgrund des Zeitdrucks – die Vorstellung einiger Gitarristen etwas zu kurz kam, manche etwas zu lang vorgestellt wurden, weil bereits Bekanntes (zu Silly oder Renft) ausführlich erzählt wurde - doch zum Verständnis der vorgestellten Musik (wie bei Wilki Wilkendorf) wäre eine ausgewogene Vorstellung wichtig gewesen. Ein Konzert wie bei den „Gitarreros“ haben sicher die Wenigstens erwartet, doch sollte es zu weiteren Veranstaltungen dieser Art kommen, wäre ein anderer Ort genauso von Vorteil, wie eine Änderung des Konzepts: Weniger Gespräche, weniger nebeneinander und mehr miteinander würden auch einer solchen Veranstaltung gut tun. |
||
![]() |
![]() |
![]() |
|
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |