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18. & 19.12.2009 Ostende - Berlin / Wabe |
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Konzerte |
D.Zöllner |
IC |
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Bericht: Agnes / Fotos: Peter |
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Es war einmal vor 7 Jahren, da gingen zwei Musiker alias IC Falkenberg und Dirk Zöllner fort zum OSTENDE. Aber nein, das Ende ist ja damit gar nicht gemeint, sondern vielmehr der Anfang, eine Idee, die Musik ihrer Jugend wieder aufleben zu lassen, an die Musik zu erinnern, die prägend nicht nur für diese Beiden war und einigen großartigen Künstlern ihren Respekt zu erweisen. Nach der Wende war der Bedarf an dieser Art von Musik zunächst gedeckt, und es gab eine gewisse Scham, sich zu dieser zu bekennen. Ein Grund mehr, einige ihrer Lieblingstracks wieder heraus zu kramen und neu zu arrangieren. Das war 2002. 2009 gab es nun endlich wieder OSTENde. Damals wie heute haben sich Dirk und IC eine jüngere Musikergeneration dazu geholt. Bassist Helge Marx, Schlagzeuger Carl-Michael Grabinger (für Chris Falk) und Keyboarder Frederik Sauer. Letzterer kannte diese Songs vorher überhaupt nicht und ging somit völlig unbefangen an die Arrangements heran. Eine Mischung aus rockigen bis jazzigen Beats and Bytes. Mir klingen immer noch die Bläser, besonders die Posaune bei LIFTs „Mein Herz soll ein Wasser sein“ in den Ohren.
Apropos Tanzen. IC meinte von sich, dass er es nicht könne. Choreograf D! war eben nicht mit on tour. Trotzdem machte IC eine gute Figur auf der Bühne. Allerdings überließ er die Solo-Tanzparts dann doch lieber Dirk, der dazu auch gerne mal den Mikroständer zur Hand nahm. Respekt vor seiner akrobatischen Klettereinlage. Solche Höhen sei er wohl schon vom Kreuz her gewöhnt. Jeder tanzte nach seiner Fasson. Dirk machte es Toni Krahl im STOPPROCK Video gleich und räkelte sich, als wolle auch er sich aus dem gläsernen Traum befreien. Überhaupt reckte und streckte er sich an diesem Abend gerne und IC meinte, das wäre so wie bei den Babys ein Zeichen dafür, dass er sich wohl fühle. Auch zu den schnelleren Klängen von „Ich beobachte Dich“ wurde lässig die Hüfte geschwungen. Dieser Track kam erst in diesem Jahr neu dazu und wurde vom Publikum jubelnd angenommen. Tino Eisbrenner und sein früheres Markenzeichen, eine rote Ledermütze. Ich erinnere mich dunkel daran. Nur im Schwarz-Weiß-Fernsehen war diese als solche nicht zu erkennen.
Zu Konzertbeginn überraschten einige im Publikum passend zum Song mit selbstgebastelten Handsonnen. Zum Abschluss wollten dann die Herren Falkenberg und Zöllner etwas für die Frauenquote singen, etwas von Ines Paulke. „Laute Worte ... immer wieder laute Worte … bis man sich nicht mehr versteht“ und somit haben beide Herren dem „Soundtrack ihrer Jugend“ wieder Leben eingehaucht. Vielen Dank, dass ich nach 7 Jahren gleich zwei Konzerte hintereinander miterleben durfte. Ich würde auch im nächsten Jahr noch einmal von Euch „ein Geschäft mit meiner Seele“ machen lassen, gerne auch wieder in der WABE. Ich hoffe, dass meine und die vielen anderen Unterschriften für deren Erhalt, den Senat über zeugen. |
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