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Januar 2010. Eric Fish`s neue
Scheibe "Alles im Fluss" erscheint und zeitgleich mutet er sich und seinen
Mitstreitern eine Mammut Tour zu. 14 Konzerte in 16 Tagen, kreuz und quer
durch Deutschland.
Am letzten Tag ihrer Tournee
machten sie Halt in Hoyerswerda und feierten mit förmlicher Inbrunst einen
über 3 Stunden gehenden musikalischen Seelenbesuch in der ausverkauften
Kulturfabrik.
Eric Fish & Friends, das sind
Rainer Michalek, Gerit Hecht, B. Deuting, Uwe Nordwig und natürlich der
Meister selbst. An diesem Abend konnten sie aber nur zu Viert auf der Bühne
agieren, da Uwe gesundheitlich nicht in der Lage war mit dabei zu sein.
Im Mittelpunkt standen die
Produktionen der neuen Scheibe, welche es alle wieder in sich haben.
Musikalisch wie textlich jeder Song etwas Besonderes. Mit Tiefgang
beleuchtet Fish die Umwelt auf seine Weise, den Drang nach Gier und Macht,
taucht in ein Land "Utopia" ab und gibt tiefe Einblicke in sein Eigenes ICH.
Es sind alles sehr persönliche Lieder , welche sein Denken deutlich
widerspiegeln.
Wie ein Faden zieht sich auch
seine Haltung zu Krieg und Frieden durch das Programm. Mit Herzblut
artikuliert er sich zu dem vorherrschenden Wahn, welcher in vielen Teilen
der Erde noch an der Tagesordnung ist.
Nach dem Konzert dann viele
Gespräche zwischen Musikern und Publikum, da war es keinem der Agierenden
trotz des langen und anstrengenden Konzerts zu viel auf Fragen und Hinweise
einzugehen. Es war eine Einheit von inhaltlichem Konzert und realem Leben. |