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Als Transitfan (
erstes Transit-Live-Erlebnis 1975 „Tanz unter´ m Riesenrad“ im Berliner
Plänterwald ), glücklich über das Comeback 2009, sieht man
selbstverständlich regelmäßig auf
http://gruppe-transit.de. Was gibt es neues,
wo sind die
nächsten Konzerte usw. Und da war sie, die Vorankündigung, die
terminlich passte, Quappendorf. Wo aber ist Quappendorf ? Müssen wir
da“Über´s Meer“ oder sogar “Vorbei an Dänemark“?
Quappendorf gegoogelt, und siehe da, nur ca.
70 km von Berlin entfernt. Also fahren wir nicht an die Küste, sondern
in Richtung Osten an die alte Oder. Eine Unterkunft war schnell
gefunden, die Kanustation in Quappendorf. Bei dem Wetter kam man sich
allerdings vor wie bei einem “Winter an der See“. Wir hofften nur,
daraus wird keine „Sturmflut“. Die Quappendorfer, die sich selbst als
Gallier Brandenburg´s bezeichnen, kann man nur weiterempfehlen. Super
Ambiente,
nette und
freundliche Leute. Haltet durch!! |
Nun aber zum eigentlichen. Transit, seit 2 Jahren
aus“ Vineta“ wieder auferstanden, live in Quappendorf. Die Jungs um Egon,
von einigen Konzerten an der Küste angereist, waren noch beim Soundcheck,
als wir den Veranstaltungsort erreichen. Und dann ging es pünktlich los.
Denn auch, oder gerade tief im Brandenburger Land muss um 22 Uhr Rocker-Ruhe
sein. Also möglichst pünktlich beginnen und die Zeit nutzen ist die Devise.
Wie wir erfahren haben, sind es die ausgereisten Berliner, die am meisten
über den „Lärm“ meckern. Davon distanzieren wir uns ausdrücklich.
Der erste Ton erklingt, und Egon ist in seinem
Element, „Ein Musiker“ mit Haut und Haar. “Alles ändert sich“. Am Bass ein
neues Gesicht, Jörg Dobersch, ein Rockurgestein ( u.a. MSB ). Seit dem
Comeback-Konzert 2009 in Biesdorf ist aus Transit wieder eine harmonierende
Band geworden. Da spielt zusammen, was zusammengehört.
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Der Sound kraftvoller und rockiger als
früher. Und genau das gefällt uns. Was geblieben ist, sind die maritimen
Texte, bzw. Texte, die mit maritimen Worten Themen rund um Liebe,
Zusammenleben und Alltagsdingen ansprechen. Was mir schon 2009 in
Biesdorf imponiert hat, ein Comeback mit neuen Titeln zu beginnen. Und
genau das zeichnet Transit aus. Sie haben eine riesige Songauswahl von
damals und heute. Die nächste CD ist schon in Sicht. Parallel dazu rund
20 Konzerte im Jahr. Da steckt Power dahinter, die man auch spüren kann,
wenn man sich mit den Musikern unterhält. Die Jungs haben noch einiges
vor. Uns soll es freuen.
Nochmals zu den Texten. Schon immer waren
sie etwas Besonderes, positiv abgehoben „von dem Einerlei“. „Heraus aus
der Enge, die Welt ist so groß“. Der Titel “Vorbei an Dänemark“ ist für
mich ein Song von unbändiger Freiheit, sowie “Albatros“ von Karat, wenn
der Vergleich an dieser Stelle erlaubt ist. Mit „Burnout“ spricht
Transit ein aktuelles, aber immer noch unterdrücktes Thema, direkt an.
Ja, irgendwann ist auch nach X Zugaben
jedes Konzert zu Ende. Mit oder ohne meckernden Ex-Berlinern. Was
bleibt, ist ein tolles Konzerterlebnis. Vielleicht haben wir ja noch ein
paar “Sommertage“. Sonst erinnern wir uns an die „Schulzeit“. Und wenn
das alles nicht hilft, fliehen wir mit der „Nixe“ auf “Die Insel“.
Transit, ein Wunsch bleibt. Wenn wir uns das nächste Mal sehen, möchte
ich die „Blaue Lagune“ live erleben. Bis Landsberg.
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Setlist
1.
Back
again
2.
Heinrich der Kneiper
3.
Der
Rock´n´Roll Zigeuner
4.
Ein
Musiker
5.
Insel
6.
Der
Junge sitzt am Ufer
7.
Das
Meer ist ganz anders
8.
Vorbei an Dänemark
9.
Sturmflut
10.
Vineta
11.
Ich
fahr an die Küste
12.
Bersteinhexe
13.
Jonas
14.
Hildebrandslied
15.
Die
Nixe
16.
Wanderdünen
17.
Burnout
18.
Ein
Mädchen wie Du
19.
Sein
Leben ist Rockmusik
20.
Ich
bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt
21.
Damals in der DDR
22.
Das
ist unser Leben
23.
Inseltraum
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