IC Falkenberg  21.04.2006   Dresden

Konzerte

Bericht und Fotos von Marc .... Danke

IC

   

Die Zeit der Albumveröffentlichung rückt immer näher und so gab man sich noch einmal die Ehre. Im idyllisch gelegenen Dixiebahnhof, der nun wahrlich nichts mit Toiletten zu tun hat, gab sich eine feine Gesellschaft ein Stelldichein. In aller Ruhe konnte man sich vorher unterhalten, Autogramme holen oder einfach nur da sein. Eine schöne Atmosphäre.

Die flache Bühne stellte eine Nähe zum Publikum her und der Sound war allererste Sahne. Ein gutgelaunter IC präsentierte dann im Verlaufe des Konzerts den Song „Wolf unter Wölfen“ vom neuen Album, der sich unmittelbar mit aktuellen Themen beschäftigt.

Ein gutes Stück Musik dass wieder einmal zeigt, dass einige Musiker wie guter Wein sind, je älter desto reifer. Der Humor kommt wie immer nicht zu kurz und so kann es schon mal passieren, dass eine eigentlich recht unbedeutende Verwechslung von „ein“ und „mein“ doch recht starke Schamesröte ins Gesicht treiben kann. Darauf einen Whiskey und weiter geht’s im Text. Aber genau das sind eben diese kleinen Kleinigkeiten die einen solchen Abend einzigartig und unvergesslich machen.

   

Wer den Musiker dann nach dem Konzert im Umgang mit den kleinsten Zuhörern erlebt (ich glaube die waren wohl so zwischen 5 und 7 Jahre alt) der hat dann vielleicht doch noch Hoffnung dass vielleicht noch eine Generation heranwächst, die sich nicht nur zu Technobeats und Tranceklängen Drogen einwirft sondern eventuell auch mal den Kopf benutzt. Ich danke wieder einmal für diesen wundervollen Abend. Wie schon geschrieben, so intim und nah erlebt man IC nur auf seinen Solo-Konzerten. Ich denke man sieht sich in der Club-Passage in Dresden.

 
   
Eindrücke von Andrea
 

"IC Falkenberg war an diesem Abend an einem ganz unscheinbaren Ort - nämlich diesmal im Dixiebahnhof. Das Anwesen ist ein ehemaliges Bahnhofsgebäude - wie es der Name schon sagt. Eine neue kleine Kulturinsel im Dresdner Norden - sie existiert seit 3 Jahren. Überraschend waren doch - für den relativ kleinen Raum - viele Gäste gekommen, was ich so nicht erwartet hatte. Die private und intime Atmosphäre ist ganz besonders in solch einem kleinen Rahmen zu spüren. Die Stimmung war anfangs steif und kalt, doch Ralf hat ein Talent und ein gewisses Gespür das Publikum mitzureißen. Gleich am Anfang wurde das Konzert durch ein herabstürzendes Bild gestört, wodurch er sich aber nicht verunsichern lies. Vorrangig spielt er Lieder von seiner neuen CD "Schwimmen im Regen", die ja nun endlich am 09.06.2006 im Handel erscheint. Das heißt, die CD ist fertig und das lange Warten hat ein Ende. Auch seine altbewährten Klassiker hatte IC - wie immer - an Bord, wo er die Masse zum Kochen brachte. Zu dem einen oder anderen Lied erzählte er so manche Anekdote.
IC Falkenberg kündigte neue Projekte und Aktivitäten für 2006 an, bei denen er unter anderem zu erleben ist - wie z.B. das RSA -Pfingsttreffen mit den zwei "Chaoten" (wie er selbst sagt) Böttcher und Fischer. Mit denen möchte oder soll er das Lied "Osten" singen. Allerdings steht noch nicht fest, ob es an allen drei Orten zu hören sein wird - was ich mir wünschen würde, denn es gefällt mir sehr gut und spricht mir aus dem Herzen; unfair wäre es den anderen Konzertbesuchern gegenüber.

Ebenfalls erzählte er von seinen Konzerten in dieser Woche, wobei er es gleich nicht ausließ die Werbetrommel zu schlagen für sein Konzert am Sonnabend (22.04.2006) was mit seiner Band in Hoyerswerda stattfindet. (Da ich weiss, dass es was ganz besonderes ist, IC Falkenberg& Die Band zu erleben, entschied ich mich ganz spontan am nächsten Tag nach Hoyerswerda zu fahren. Diese Entscheidung war definitiv richtig. In einem gesonderten Bericht wird dazu mehr zu hören sein).
Nach einer kleinen Pause ging es weiter. Durch ein vorzeitiges applaudieren einiger Gäste wurde er in seinem Lied irritiert und konnte kurz nicht weiterspielen - IC brauchte erstmal etwas zu trinken um sich wieder zu sammeln - ein Whisky schien das übrige zu tun.
Die Texte seiner Lieder - auch der neuen CD - sind sehr tiefgründig und haben immer einen aktuellen Hintergrund der momentanen Situation Deutschlands, dabei denke ich nur an "Wolf unter Wölfen".
Nach dem 2stündigen Programm wurde es mit Zugaben beendet. Vom Konzertveranstalter wurde ein sehr positives Resümee gezogen und nicht ausgeschlossen, ihn nächstes Jahr wieder einzuladen. Das Konzert war wiedermal ein gelungener Abend - ein ganz besonderer Dank gilt natürlich IC Falkenberg!! Ich konnte für ein paar Stunden den Alltag vergessen und werde mich noch sehr lange daran erinnern. Allerdings war es noch längst nicht vorüber und viele Gäste blieben noch und ließen es sich nicht nehmen mit ihm zu sprechen oder auch sich ein Autogramm zu holen."