23.02.2008  Dresden - Putensen Beat Ensemble

 
Konzerte Bericht / Fotos / Clip: Jörg... vielen Dank  
 

 Clip

 
     

  Der gebürtige Rostocker „Thomas Putensen“ zauberte mit seinem hochkarätig besetzten Beat Ensemble einen glanzvollen Abend in diese Dresdener Winternacht. Die schönsten Songs von Manfred Krug und Günther Fischer erlebten einen ausverkauften Kulturpalast.

Mit von der Partie waren unter anderem die Sängerinnen Angelika Weiz, Anett Kölpin (früher Datzu) und Laura Fischer. Dabei waren auch Wolfgang „Zicke“ Schneider (dr), Andy Wieczorek (sax) und von City Georgi Gogow (git, viol). Komplettiert wurde das Ensemble durch eine Streichergruppe aus Greifswald und als Stargast ließ es sich Günther Fischer nicht nehmen  s e i n e  Musik zu zelebrieren. Das Herz und der Kopf des Abends war aber eindeutig Thomas Putensen. Er ist der Initiator des Projekts, begleitete das Publikum durch den Abend, sang, spielte (am Flügel und an der Orgel) und lebte die Musik von Krug und Fischer.

Das Putensen Beat Ensemble [ich habe 25 Leute auf der Bühne gezählt] brauchte auch nicht lange um die Herzen der Leute zu erreichen. Mit Können und Spielfreude bot es Hits wie: Gestern war der Ball,  Du bist heute wie neu,  Wenn du schläfst mein Kind,  Haus in New Orleans … und Andere … in den originalen Arrangements. Dabei passte die Stimme von Thomas Putensen wie die berühmte „Faust aufs Auge“. Gelegentlich glaubte ich Manne Krug singen zu hören!

     

Es würde zu weit führen zwei Konzertstunden lückenlos kommentieren zu wollen. Folgende Höhepunkte sollten aber doch nicht unerwähnt bleiben:

Günther Fischer`s Tochter Laura sang in Begleitung des Papa´s den Titelsong Solo Sunny aus dem gleichnamigen DEFA-Film, es gab eine Stepptanzeinlage, großartige Soli wurden geboten und der an der Orgel spielende Thomas Putensen lieferte sich mit dem Dummer (Zicke Schneider) ein musikalisches „Duell“ der Extraklasse! 

Mein letzter Gedanke gilt einem speziellen Gast & Künstler. Der schwer erkrankte Reinhard Fissler erlebte (an sein Bett gefesselt) das Konzert hautnah auf der Bühne. Gegen Ende des Konzerts richtete er einige herzliche Worte an das Publikum um dann selbst einen Song zu singen. Es gab wohl keine Menschenseele im Saal ohne eine intensive Gänsehaut! Was für eine Kraft steckt in diesem Mann! 

Übrigens gibt es im April weitere Konzerttermine!

Liebe Ostmusikfreunde,

habt Dank für die Aufmerksamkeit und bleibt gesund … ruft Jörg!!!