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City am 28.11.2008 in Berlin - unplugged |
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Konzerte |
Bericht und Fotos: Susanne & Heike ... vielen Dank |
City |
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„Nüscht für unjut“, meinte Toni letzten Dienstag, als er und Fritz uns baten, das CITY-Hörerkonzert beim RBB auf der Grenzenlos-Homepage zu veröffentlichen. Die beiden erzählten uns, dass es sich um ein unplugged Konzert handelt, welches LIVE von radioBERLIN 88,8 übertragen wird. Im kleinen Sendesaal des RBB sollte dieses exklusive Event stattfinden. Da dort nur ca. 100 bis 150 Zuschauer Platz finden, hatte selbst CITY keine Eintrittskarten zur Verfügung. Die gab es nur auf der Homepage von radioBERLIN 88,8 zu gewinnen. Schade, wir wären doch sehr gerne dabei …. Natürlich machten wir bei dem Gewinnspiel mit. Eine kleine Frage zu CITY beantworten, Adresse eintragen, abschicken und fertig! Die Überraschung und Freude war riesengroß als Susanne bereits Mittwoch einen Anruf aus Berlin erhielt, dass sie zwei Karten gewonnen hat. Conny zog am Donnerstag mit gleichlautender Info nach. Wir wussten: nun steht uns wieder ein aufregendes und erlebnisreiches Wochenende mit einem CITY-Konzert in Berlin bevor und wir freuten uns doll. Zusammen mit unseren zwei „Begleitfreundinnen“ Heike und Babs machten wir uns Freitag rechtzeitig auf in die Masurenallee, nahe dem Berliner Funkturm. Im Fernsehzentrum des RBB erhielten wir vier jeweils ein rotes VIP-Armband ums Handgelenk. Nun hieß es warten, diesmal hinter dicken Eichenholztüren, aber das Warten auf CITY sind wir ja gewohnt. |
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Unplugged (von englisch „plug“ Stecker - ugs. nicht in die Steckdose eingesteckt) – Akustikversionen von Titeln, ungeschönt und ungefiltert, die wir sonst auf LIVE-Konzerten oder von CD’s hören, machen neugierig. Welche Titel werden gespielt? Wie hat CITY diese Titel umarrangiert? Wird es leise, wird es ruhig oder vielleicht doch laut werden? Unplugged – auch dass die Musiker während des Konzertes meistens sitzen trägt zur Atmosphäre bei. Nach recht kurzer Wartezeit öffneten sich die Türen des kleinen Sendesaals und wir ergatterten einen Platz in erster Reihe – dieses Mal allerdings sitzend auf wohl geordneten Stuhlreihen. Ein CITY-Konzert und wir sollen SITZEN??? Für die rund 150 geladenen Gäste begann der Abend pünktlich nach den aktuellen Nachrichten um 20:00 Uhr. CITY kam zur Tür herein (nicht in weiß gekleidet – dem Himmel sei’s gedankt), die Instrumente waren sofort zur Hand und nach Toni’s knackigem Begrüßungsspruch: „Hey, hey, hey – Rock an der Spree“ ging’s umgehend los. Musikalischer Opener des Abends war „Amerika“, sofort gefolgt von dem neuen Titel „Wo du nicht bist“. Nach den beiden ersten Titeln kam der Moderator des Abends auf die Bühne. Jürgen Jürgens wies uns Gäste und Radiohörer auf das diesjährige CITY-Jubiläum hin – zweimal 18 Jahre, was von Fritz schlagfertig mit „18 Jahre Ost- und 18 Jahre Westgeld“ kommentiert wurde. Selbst Joro gestand verschmitzt und mit einem Grinsen im Gesicht, nach Fragen zu seiner achtjährigen CITY-Pause, dass er nach Einführung des West-Geldes auch wieder dabei sei. Laut Toni heißt unplugged „wir sitzen“ - er lieferte uns damit augenzwinkernd eine neue, sehr eigene Übersetzung des Wortes unplugged. Noch während Jürgen Jürgens Fritz, Toni und Manne interviewte schlug der kopfhörertragende Klaus den nächsten Titel ein. Im Anschluss an die „Sommerherzen“ wurden sogar seine (manchmal) blau-lackierten Zehnägel zum Thema. Klaus hatte es eigentlich besonders schwer an diesem Abend. Mit Hilfe von diversen Messgeräten wurde er gezwungen leise zu trommeln. Wir hatten den Eindruck, dass ihm dies nicht immer perfekt gelang J Es folgte der gefühlvolle Titel „Tamara“, eine Hommage an die größte deutsche Rocksängerin Tamara Danz, der CITY sehr am Herzen liegt. Nach jedem Titel folgten Fragen des Moderators an alle CITY-Männer. So wurde auch viel über die kommende Weihnachtskonzerte und das Zusammenspiel mit Dirk Michaelis gesprochen. Fritz erzählte, dass vielleicht auch in diesem Jahr ein „kleiner Weihnachtsengel“ einen Violinenpart von „Am Fenster“ übernimmt und dass Joro seinen Job dann wohl los sei … CITY, nicht wie sonst eingepackt in einer „Lärmhülle“ kam mit akustischen Instrumenten und sonst nichts dazwischen „Aug in Aug“, ganz direkt zum Publikum rüber – obwohl die Herren tatsächlich recht aufgeregt waren ... Bei dem nun folgenden „Casablanca“ griff Toni im wahrsten Sinne des Wortes voll in die Saiten, leider genau daneben. Er kommentierte sich selbst schuldbewusst grinsend mit: „Ja, da hab ich wohl in die Sch*** gegriffen“. Tja, THAT’S UNPLUGGED & LIVE und dafür lieben wir euch …. Seit mehr als 30 Jahren gibt es kein Konzert, ohne dass CITY „Am Fenster“ spielen muss. Natürlich durfte das Sehnsuchtslied auch hier und heute nicht fehlen. Alle Gäste konnten die bekannten Zeilen mitsingen. Joro spielte hingebungsvoll und hochkonzentriert die Violine und „Am Fenster“ passt und stimmt immer, denn dieses Stück hat nichts von seiner Magie verloren. Nach 60 Minuten auf der Bühne gab es für CITY „Standing Ovations“ im Sendesaal des RBB. Die Zugaberufe wurden lauter und „enen hatten’se noch“ für uns: „Was wollen wir trinken“ folgte und alle sangen mit. CITY, das erste Mal unplugged und live im Radio, etwas leiser und ganz direkt – ein hörenswertes und ebenfalls sehenswertes Erlebnis. Wir wünschen uns mehr davon …. Natürlich gab es auch die für CITY übliche Autogrammstunde im Lichthof des RBB, die von Fans und den Gewinnern zu netten Gesprächen genutzt wurde. |
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