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Krieg |
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Gundi |
Lyrik |
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Komp. Michael Naß |
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Text: Gerhard Gundermann |
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| Wir lagen uns gegenüber, |
| die Front war das Meer. |
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Ich schickte dir Bomben hinüber, und du welche her. |
| Von deinem Schiff hast du mir Nachts nackte Weiber gezeigt, |
| da habe ich Volkslieder dagegen gegeigt. |
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Ja so, Bruder, so war der Krieg, |
| wer hatte uns den in die Wiege gelegt, |
| ja wir machten und brachten uns um, |
| ich war voller hass, |
| und ich wusste doch nicht mal warum. |
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Dann war ich es satt, |
| ewig mageren salzigen Fisch, |
| sah durch mein Glas die Tomaten dort auf deinem Tisch. |
| Die schmeckten nach Pappe, und deine Weiber, die waren frigid. |
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Und dafür habe ich mein Feuer am Strand gelöscht und mein Lied. |
| Aber aus, Bruder, aus war der Krieg. |
| Wer hatte uns den in die Wiege gelegt |
| und offen und frei liegt das Meer, |
| du gabst mir die Hand und ich gab dir mein Gewehr. |
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Nun `isses soweit, |
| wir haben zu zweit wieder klar Schiff gemacht, |
| ich hab jetzt endlich `ne richtige Arbeit, |
| und du jemand, der sie dir macht. |
| Wenn das Schiff schlingert machst du den Finger |
| und ich mach den Rücken krumm. |
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Du musst an die Kegel, ich muss an die Segel, |
| und da weiß ich wieder, warum. |
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Darum, Bruder, darum wird Krieg, |
| den `ham wir uns jetzt vor die Füße gelegt. |
| Doch ich singe und bringe nicht um, |
| obwohl ich nun wüsste, warum. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.