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Krone der Schöpfung |
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A.Schmidt |
Lyrik |
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Komp. Arno Schmidt |
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Text: Ed Stuhler |
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Seveso ist vergessen, |
| Brasilien ist so weit. |
| Was heißt denn hier Gewissen? |
| Kein Nerv dafür zur Zeit. |
| Die Robben sind begraben, |
| vergessen Tschernobyl. |
| Wir essen wieder Pilze |
| und machen unsern Deal. |
| Jetzt gehts ums Überleben, |
| jetzt geht es um die Mark. |
| Die Schwachen wollen sehen, |
| die Blinden werden stark. |
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Zum Leben zu dämlich, |
| und zum Sterben zu feig. |
| Die Krone der Schöpfung |
| sägt am eigenen Zweig. |
| Die winzige Arche |
| wird ins Chaos geschifft. |
| Der oberste Säuger |
| kifft sein eigenes Gift. |
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Wir haben jetzt Devisen, |
| wir haben einen Paß, |
| wir handeln Immobilien - |
| Gewissen, was ist das? |
| Die einen haben wenig, |
| die andern haben keins. |
| Die Firmen stehen Schlange |
| bei Michel und Karl-Heinz. |
| Ich hatte für Geschäfte |
| noch nie sehr viel Talent. |
| Ich rufe in die Wüste |
| und schäme mich dezent. |
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Zum Leben zu dämlich, |
| und zum Sterben zu feig. |
| Die Krone der Schöpfung |
| sägt am eigenen Zweig. |
| Die winzige Arche |
| wird ins Chaos geschifft. |
| Der oberste Säuger |
| kifft sein eigenes Gift. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.