Sächsische Zeitung 26.11.2005

 

Fragebogen

stm

Zur Person: Er wurde am 19.1.1946 in Magdeburg geboren. Mit vier Jahren hatte er ersten Klavierunterricht. Er studierte Klavier in Dresden sowie privat in Berlin Komposition. 1967 gründete er das „Günther Fischer Quartett" mit und spielte dort bis 1973 als Pianist mit. 1972 hat er mit „Es war doch nicht das erste Mal" als Sänger einen Riesenerfolg; es folgen mehrere LPs. Ab 1977 widmete er sich der Film- und Bühnenmusik. Mit seiner Frau, der Tänzerin und Textdichterin Monika Ehrhardt, verfasst er bis heute Geschichtenlieder für Kin­der. Daneben schreibt er sei den 80er Jahren auch elektronische Musik.

Worauf freuen Sie sich mehr - aufs Ende der alten Woche oder den Beginn der neuen?

Das Ende der alten Woche bedeutet für mich Arbeit, worauf ich mich in der Regel freue, denn sie hat auch mit hochwertiger Unterhaltung für mich ganz persönlich zu tun.

 

Warum sollte man Sie als Freund haben wollen?

Weil ich sehr zuverlässig bin. 

Und warum nicht?

Wen mein Perfektionismus nervt, der sollte mir lieber fern bleiben. 

Was bereitet Ihnen höchste Lust?

Wenn ich mit meinem Boot über die Müritz in Mecklenburg schippere. 

Wann haben Sie das letzte Mal geweint?

Als meine Mutter starb. 

Welches Buch haben Sie zweimal gelesen?

Keines. 

Bei welcher Musik vergessen Sie alles um sich?

Bei keiner, aber gut gespielter Jazz kann mich annähernd in solch einen Zustand versetzen. 

Mit wem möchten Sie unter einem Apfelbaum sitzen?

Mit einer Birne. 

Bei wem müssen Sie sich noch entschuldigen?

Damit könnte ich mich bis an mein Lebensende beschäftigen, deshalb lasse ich es lieber sein. 

Wer ist Ihr Held?

Die Frage müsste lauten: Wer wäre Ihr Held, worauf meine Antwort lautete: Derjenige, dem es gelänge, die Welt wieder in die Angeln zu heben. 

Was wollen Sie noch lernen?

Nicht mehr zu rauchen. 

Wenn Sie Ihren Lexikon-Eintrag formulieren müssten, wie würde er lauten?

Bewertungen meiner selbst überlasse ich besser anderen.