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Lausige Zeiten |
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A.Schmidt |
Lyrik |
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Komp. Arno Schmidt |
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Text: Ed Stuhler |
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Wir wollten uns beide nicht wenden |
| und haben es dennoch getan. |
| Was halten wir nun in den Händen, |
| was fangen wir nun mit uns an? |
| Was ist mit uns beiden geschehen? |
| So wie es jetzt ist, das wollten wir nicht. |
| Wir können uns nicht mehr verstehen, |
| wo ist das vertraute Gesicht? |
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Wir reden jetzt dauernd von Sachen, |
| die Unschuld ist irgendwie weg. |
| Bei allem, was wir mit uns machen, |
| zählt einzig noch Nutzen und Zweck. |
| Was sind das für lausige Zeiten, |
| wenn nur noch das Ich und sonst nichts mehr zählt. |
| Der Himmel hängt nun voller Pleiten, |
| seit eines den anderen quält. |
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Wir wollten uns beide nicht wenden |
| und haben es dennoch getan. |
| Wir ließen uns beide verblenden |
| und kamen dagegen nicht an. |
| Es ist wie ein langsamen Sterben |
| und heimtückisch wie ein schleichendes Gift. |
| Wir stehn fassungslos vor den Scherben, |
| erstaunt, daß es uns grade trifft. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.