Licht in das Dunkel

Stern Meissen

Lyrik

Komp. Reinhard Fißler / Thomas Kurzhals

Text: Kurt Demmler

Licht in das Dunkel.

Dunkel nach außen und innen,
dunkel nur manchmal ein Stern.
Prometheus blieb aus.
Mensch schlug selber den Stein.
Mensch fand, fand das Feuer,
fand `s allein.
Licht in das Dunkel.
 

Aber das Feuer war nicht nur Helligkeit.

Wohlige Wärme da im Schnee.
Das Feuer tat weh,
so aus der Nähe zerstört es
grausam auch was ihm nicht gehört.
 

Hier steh ich nun

und halt den Brand
in meiner Hand
so gegen das Dunkel der Welt
das vor mir weicht.,
das sich erhellt.
Oh Freude !
Hier steh ich nun
und halt den Brand
in meiner Hand
und hüt` ihn
das er sich nicht los reist.
Wie der Hund von seinem Herrn.
Und ich sag, friss das Dunkel
aber das andere sei dir fern.
 

Hier steh ich nun

und halt den Brand
in meiner Hand
und sage
soll es also werden
Licht im Himmel, Licht auf Erden.
Und für immer abgeschlagen
sein jener Pilzkopf auf dem Licht.
 

Dunkel nach außen und innen,

dunkel nur manchmal ein Stern.
Prometheus blieb aus.
Mensch schlug selber den Stein.
Mensch fand, fand das Feuer,
fand `s allein.
Licht in das Dunkel.
 
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.