Liebste ich will lange bei dir liegen / Die Augen der Liebsten

Electra

Lyrik

Komp. Bernd Aust

Text: Hartmut Egk

 

Liebste, ich will lange bei dir liegen, 

meine hand ist zärtlich wie der Wind.
Sieh die Vögel draußen südwärts fliegen. 
Wärme mich und ich bleibe hier.
Wärme mich und ich bleibe hier.
 

Doch wer legt die Bilder seines Tages

 ab wie einen Anzug oder Schuh`
das Geläute eines andren Schlagers?
Ich find ohne Unruh keine Ruh,
 ich find ohne Unruh keine Ruh.
 

Sieh das Frührot einer langen Straße, 

über der kein Plastikhimmel schwebt.
Jeder geht auf ihr nach seiner Weise 
und verändert sich, und verändert sich,
solang er lebt.
 

Liebste, und ich brauche alle Steine,

 ob`s  die weißen oder grauen sind.
Und ich lege meine Stirn an deine,
wärme mich und bleibe hier,
wärme mich und bleibe hier.
 

Sieh das Frührot einer langen Straße, 

über der kein Plastikhimmel schwebt.
Jeder geht auf ihr nach seiner Weise
 und verändert sie, und verändert sie,
und verändert sie solang er lebt.
 

Liebste, wenn du ganz nah bist - 

Liebste wenn du ganz nah bist, hast du drei Augen,
zwei die sehn,
zwei die sich schließen, zwei die vertraun.
 

Das dritte hat immer Angst, 

das dritte hat immer Angst - 
das dritte hat immer Angst.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.