Lied vom Pflaumenbaum

Demmler

Lyrik

Komp. & Text: Kurt Demmler

 
Sitz auf einem Baum, ess Pflaumen
spuck die Steine in das Heu.
Welch ein Glück für meinen Gaumen:
Diese fetten blauen Pflaumen,
diese fetten blauen Pflaumen,
man wird frisch wie neu.
 
Häuser, Bäume, Hecken, Zäune,
bunte Wäsche weht im Wind.
Hemdchen, Höschen, seidenfeine.
Sag mal, Mädchen, sind das deine ?
Sag mal, Mädchen, sind das deine,
die so rosa sind ?
 
Und das Mädchen grüßt mich munter,
winkt mir fröhlich lachend zu.
Schau doch selbst, mein Freund, komm runter.
Hab ich unterm Kleid nichts drunter,
hab ich unterm Kleid nichts drunter,
sind es meine – du.
 
Ach, es waren wirklich ihre.
Solche Mädchen lob ich mir.
Solche Mädchen ohne Ziererei.
Der Pflaumenbaum stand Schmiere.
Der Pflaumenbaum stand Schmiere.
Niemals kommt’s herfür.
 
Aber plötzlich, bange Frage:
Meine Braut in Rudolstadt.
Vielleicht auch sie in solcher Lage,
wo sie doch am selben Tage,
wo sie doch am selben Tage
ihre Wäsche hat.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.