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Lied von den Kranichen |
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Demmler |
Lyrik |
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Komp. & Text: Kurt Demmler |
| Die Kraniche fliegen im Keil, |
| so trotzen sie besser den Winden. |
| So teilen sie besser die Kräfte, weil |
| Die Stärkeren fliegen im vorderen Teil, |
| und die Schwachen, die fliegen hinten. |
| Und kommen die Kraniche an |
| Am Ziel ihrer Reise, dann haben |
| Die Stärkeren größere Arbeit getan |
| Und loben die Schwächeren hinten an, |
| die doch auch ihr Bestes gaben. |
| Dann essen die Kraniche Fisch |
| Soviel, wie die Mägen verlangen. |
| Die Stärkeren, die haben nicht mehr für den Tisch als |
| Die Schwachen vom guten, silbernen Fisch |
| In den Teichen am Ziel sich gefangen. |
| Laßt uns wie die Kraniche sein, |
| dass wir unser Möglichstes geben: |
| Die Starken in Groß und die Schwachen in Klein |
| Und trinken am Abend den gleich teu’ren Wein |
| Auf ein noch viel besseres Leben. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.