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Linie 6 |
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Meridian |
Lyrik |
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Komp. Christian Lohs |
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Text: Kurt Demmler |
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| Fahr ich mit der Straßenbahn wird mir so eng |
| und das bringt mich mächtig in Gnatz, |
| schiebt sich so ein Knabe ran, macht auf Gedräng |
| dabei ist woanders Platz. |
| Hau ab oder ich freß dich, mein Freund, |
| du, du kennst mich nicht. |
| Komm ich in Fahrt, dann ohne Gnade mein Freund |
| und schade um dein Gesicht. |
| Ruckelt da die Straßenbahn oder nur er, |
| nein, die Schienen laufen wohl glatt, |
| also geht der Mann in den Feierabendverkehr |
| wenn man sonst zu feiern nichts hat. |
| Hau ab oder ich freß dich, mein Freund, |
| du, du kennst mich nicht. |
| Komm ich in Fahrt, dann ohne Gnade mein Freund |
| und schade um dein Gesicht. |
| He, Sexualität tut uns gut, |
| he, nicht aber die, die, die macht Wut. |
| Kann das noch die Zugluft sein |
| die mir ins Haar oder in den Nacken bläst, |
| möchte eher meinen, dass es Atem war, der aus seinem Munde stößt. |
| Hau ab oder ich freß dich, mein Freund, |
| du, du kennst mich nicht. |
| Komm ich in Fahrt, dann ohne Gnade mein Freund |
| und schade um dein Gesicht. |
| He, Sexualität tut uns gut, |
| he, nicht aber die, die, die macht Wut. |
| Abends dann, mit meinem Mann, geh ich ins Bett, er sagt: |
| "Gute Nacht!" und schläft ein, |
| und im weiteren Verlauf find ich es nett |
| dass ich von der Straßenbahn träum. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.