Männer

Männer und Frauen ( Dni których nie znamy - Anawa, 1971)

Gundi

 

Lyrik

Komp. Jan Kanty Pawluskiewicz

Text: Marek Grechuta / deutsch: Gerhard Gundermann

 
Werd ich so ein Mann / nirgends eckt er an
keinem tut er weh / kalt und weiß wie Schnee
Wirst du so ne Frau / von der Arbeit grau
die kennt ihre Pflicht / und die Freude nicht
 
Von jedem Tag will ich was haben / was ich nicht vergesse
ein Lachen, ein Sieg / eine Träne, ein Schlag in die Fresse
 
Werd ich so ein Mann / der nicht lieben kann
groß und stolz und frei / und keiner steht ihm bei
Wirst du so ne Frau / buntgeblümt und lau
einmal die Woche gepflügt / und immer unterliegt
 
Von jedem Tag will ich was haben / was ich nicht vergesse
ein Lachen, ein Sieg / eine Träne, ein Schlag in die Fresse
 
 Zünden die Laternen / wiedern abend an
trotten aus den Fernen / heimwärts Frau und Mann
lecken sich die Wunden / heulend nach der Schlacht
 stehlen ein paar Stunden / sich noch von der Nacht
und dann steckt sie sich / einen goldnen Ring ins Ohr
 und dann holt er ein paar / alte Platten vor
und sie sammeln eben / ihre Beine noch mal ein
 tanzen um ihr Leben / ihre Namen in den Stein
 
Von jedem Tag will ich was haben / was ich nicht vergesse
ein Lachen, ein Sieg / eine Träne, ein Schlag in die Fresse

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.