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Manchmal braucht jeder einen Freund |
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Freudenberg |
Lyrik |
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Komp. Bernd Henning |
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Text: Burkhard Lasch |
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Sie stand vor mir, und sah mich ratlos an; |
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die junge Frau, die gegenüber wohnt. |
| Fragt, ob sie mal bei mir kurz bleiben kann. |
| Ich spürte, sie braucht Hilfe, ihr ging's nicht gut. |
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Ihr Mann ging fort nach einem Streit. |
| Sie trägt die Schuld, hat's längst bereut. |
| Ein Wort ergab das andere ohne Sinn. |
| Vielleicht meint sie, sind wir zu dumm, |
| und für die Ehe noch zu jung. |
| Jetzt weiß sie nicht wohin, weiß nicht wohin. |
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Manchmal braucht jeder einen Freund, |
| einen der die Tür ihm offen hält. |
| Manchmal braucht jeder einen Freund, |
| keiner schafft' s allein auf dieser Welt. |
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Als sie dann ging war es nach Mitternacht, |
| sie hat mir alles über sich erzählt. |
| Wusste, sie hat so manches falsch gemacht, |
| vielleicht auch weil ihr die Erfahrung fehlt. |
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Der and' re Mensch, das eig' ne Ich. |
| Man tut sich weh, doch will es nicht. |
| Wie schnell ist dann ein großer Traum vorbei. |
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Dann tut es gut, wenn man drüber spricht, |
| denn eig' ne Fehler sieht man nicht. |
| So ist es dann auch leichter zu verzeih' n. |
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Manchmal braucht jeder . . . |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.