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Maschinenmann |
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St. Krawczyk |
Lyrik |
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Komp. Stephan Krawczyk |
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Text: Stephan Krawczyk |
| Ich sitz´ den ganzen Tag an der Maschine |
| Womit ich irgendwie mein Geld verdiene . |
| Nach Feierabend bin ich leer |
| Da muß was für die Augen her. |
| Was seh´ ich an, wo schau ich hin |
| Bis ich wieder bei Kräften bin ? |
| Bei Kräften , dass ich schlafen kann |
| Bis morgen , bis morgen |
| Für den Maschinenmann . |
| Ich mag meine Maschine , fast bin ich nach ihr süchtig |
| Ich kenne keinen Menschen so präzise und so tüchtig . |
| Sie ist so unermüdlich , sie hält mich so auf Trab |
| Dass ich verdächtig lang schon keine Frau mehr hatt´. |
| Wo sind die Exemplare, die Schönen aus dem Film |
| Die tummeln sich doch wieder bei der Bildwerferin . |
| Das warme , weiche Kino ist für mich ein Uterus, |
| und Popcorn ist ein Topersatz für Zungenkuss . |
| Ich sitz´ den ganzen Tag… |
| Die Bilder sind für mich wie Selbstvergessenheit |
| Das ist zwar ziemlich blöd , doch es vergeht die Zeit |
| Bis ich dann früh am Morgen bei Maschine bin |
| Da hat mein Leben wieder einen andren Sinn . |
| Jetzt folge ich den Kurven dieses Filmschauspielerweibs |
| das lässig in den ungewaschnen Apfel beißt . |
| Ich glaub´ es nicht, jetzt küsst sie ein´ Maschinenmann . |
| Ob ich im Abspann meinen Namen lesen kann ? |
| Ich sitz´ den ganzen Tag… |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.