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Valentin |
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Thalheim |
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Lyrik |
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Komp. Barbara Thalheim |
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Text: Fritz-Jochen Kopka |
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Das ist mein Freund Valentin, |
| er hat zur Zeit keine Frau. |
| Die letzte hat er geschlagen, |
| da war er blau. |
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Das ist mein Freund Valentin, |
| geboren noch im Krieg. |
| Erwachsen geworden im Frieden, |
| schon das ist so was wie ein Sieg. |
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Sein Vater blieb unbekannt, |
| seine Mutter gab ihn weg, |
| die Leute die er Eltern nannte, |
| für die war er ja nur ein Zweck. |
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So war er ein Kind das nicht geliebt wurde |
| und das kein Zuhause fand. |
| Doch draußen ließ er sich nicht stoßen, |
| er pfiff auf alle Grossen |
| und hat heut vor keinem Angst. |
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Das ist mein Freund Valentin, |
| er hat sich frei gemacht. |
| Er ist sogar etwas geworden, |
| doch kriegt er dafür keine Orden, |
| denn irgendwie ist er verkracht. |
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Er steht jeden Tag um sechs auf, |
| da hat er meistens noch Schnaps im Blut. |
| Er schenkt sich keine Ruhe, |
| putzt jeden Tag seine Schuhe |
| und vergeht dabei fast vor Wut. |
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Es gelingt ihm nicht zu leben |
| wie er` s bei andern sieht. |
| Zwischen den ratlosen Händen, |
| in den einsamen Wänden, |
| verrinnt ihm alles wie Sand. |
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Das ist mein Freund Valentin, |
| den trifft der Sturm mehr als mich. |
| Drum lässt er sich nicht fallen, |
| der Tapferste von allen. |
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Das ist mein Freund Valentin, |
| der hat zur Zeit keine Frau. |
| Die letzte hat er geschlagen, |
| da war er blau. |
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Doch ich weiß genau |
| das er liebenswert ist. |
| Ich seh, das ihm nichts bleibt. |
| Ich will ihn niemals verraten, |
| er soll mir niemals gleich sein, |
| auch wenn er sich selber gleich ist. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.