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Meine Nacht, mein Morgen |
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Thalheim |
Lyrik |
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Komp. Jürgen Ecke / Barbara Thalheim |
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Text: Fritz-Jochen Kopka |
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Ich bin eine Frau, wie der Mann da drüben, |
| der die Tauben füttert, |
| wie die Alte, |
| die was von dem Hund in den Rinnsteig fegt, |
| wie das Kind auf den Rollschuhen, |
| das seinen Kreis fährt, |
| immer um den Container herum, |
| immer um den Container herum. |
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Ich bin eine Frau und fahre meinen Kreis |
| bis an die Tangente des Horizonts. |
| Eine Nacht mit diesem oder jenen. |
| Was geht` s euch an ? |
| Es sind Augen, die ich mir gönne. |
| Es sind Hüften, die ich mir gönne. |
| Es ist mein Schrei, meine Nacht, mein Morgen. |
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Ich bin eine Frau, die mit der Dämmerung kommt, |
| übernächtigt. |
| Die schwarzen Ringe im Gesicht |
| sind Zielscheiben des Spotts, der Neugier, |
| der Fragen und des Neides. |
| Wenn ich anfange, zu schwanken, |
| meine Absätze schief getreten sind, |
| und ich mit dem Hintern nicht mehr hoch komme, |
| was geht` s euch an ? |
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Ich habe mir meine Tauben gefangen, |
| meine Spatzen, mein Hühner. |
| Ich habe gebracht, das mich ab und zu der Flügel des Adlers streifte, |
| meine Badewanne die Farbe des Perlmutts annahm, |
| sie an die Ufer eines Strandes gespült wurde, |
| von dem ich noch nie etwas gehört habe. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.