Meistens leb ich still

H. Biege

Lyrik

Komp. Holger Biege

Text: Holger Biege

 

Die Dinge ändern sich, das Wetter schließlich auch,
die Zeit treibt gnadenlos die Erde, mir ist mulmig im Bauch.
Der Fortschritt wird immer älter, die Herzen kaum noch kälter,
und dann kommt hier so ein Typ aus früherer Zeit und fragt:
„Rauchst du nicht mehr und sag mal, trinkst du nicht mehr,
he, singst du nicht mehr, man hat so lang nichts mehr gehört von dir,
ja, bringst du's nicht mehr?"

Meisterns leb ich still in einem Baum, Zweige, Nahrung, Rauschen füllt den Raum.
Manchmal such ich, manchmal fluch ich und allein ihr Haar zu fühlen ist

 mehr als nur da zu sein,
mehr als nach Sinn zu fragen,
reicher als reich zu sein,
leben, leben. (2x)

Die Medien sind das Opernglas der Nation,
was du von der Welt so wissen solltest, wissen die schon.
Meine Karten halt ich offenbar noch selber in der Hand,
denn warum sonst fragt der Typ aus früheren Zeiten ausgerechnet:
„Rauchst du nicht mehr...

Meistens leb ich still in einem Baum, Zweige, Nahrung, Rauschen füllt den Raum.
Manchmal treib ich, manchmal bleib ich und schon ihre Haut zu spüren ist

mehr als nur da zu sein... (2x)

Manchmal such ich, manchmal fluch ich und allein ihr Haar zu fühlen ist

mehr als nur da zu sein... (2x)

Mehr als nur da zu sein,
reicher als reich zu sein,

mehr als nach Sinn zu fragen...

 

 

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.