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Mensch vergiß das nicht |
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Schubert B. |
Lyrik |
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Komp. Sieghart Schubert |
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Text: Ingeburg Branoner |
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| Ein Tag voller Hoffnung, Sonne schien |
| und alle Bäume waren grün. |
| Die Kerkertore offen, weit |
| die Welt, sie atmete befreit. |
| Die Toten waren ohne Zahl |
| die Erde lag zerschunden da. |
| Ein Schwur der da zum Himmel stieg |
| lieber trocken Brot, doch nie wieder Krieg. |
| Mensch, du, vergiß das nicht |
| verlier nicht dein Gesicht. |
| Mensch, du vergiß das nicht |
| Frieden schenkt man uns nicht. |
| Der sechste Tag war`s im August, Entsetzen hat die Welt erfasst, |
| als Feuer weiß am Himmel gleißt und die Sekunde jäh zerreißt. |
| Das Kind, das vor der Haustür spielt, der Alte, der die Sonne fühlt, |
| Ein Liebespaar, noch Hand in Hand, |
| zu Schatten in den Stein gebrannt. |
| Mensch, du, vergiß das nicht |
| verlier nicht dein Gesicht. |
| Mensch, du vergiß das nicht |
| Mensch, mach das Frieden sei |
| tu deinen Teil dabei. |
| Drohend nah die Gefahr |
| die den Tod gebar. |
| Drohend nah die Gefahr |
| doch noch abwendbar. |
| Mensch, du, vergiß das nicht |
| verlier nicht dein Gesicht. |
| Mensch, du vergiß das nicht |
| Frieden schenkt man uns nicht. |
| Mensch, du, vergiß das nicht |
| verlier nicht dein Gesicht. |
| Mensch, mach das Frieden sei |
| tu deinen Teil dabei. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.