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Es schreit die Lüge |
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das die Wolken weinen. |
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Eine alte Frau faltet müde ihre Hände vor `s Gesicht. |
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Und im Schein einer Kerze, |
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diesem zärtlichen Licht |
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lieben sich ein Jüdin und ein Christ. |
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Die Vernunft - |
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die ist schon lange tot. |
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Liegt im Lande der Ideale, |
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keiner trug sie leis zu Grabe, |
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und besuchen kommt sie nur der Mond. |
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Es liegt ein schwarzes Schiff im Hafen |
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der tausend Gefühle, |
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und es wartet auf seine Munition. |
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Es lacht der Steuermann trunken, |
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ja - trunken vom Hohn. |
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Und er wartet auf seinen Kapitän |
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namens Prostitution. |
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Die Vernunft - |
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die ist schon lange tot. |
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Liegt im Lande der Ideale, |
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keiner trug sie leis zu Grabe, |
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und besuchen kommt sie nur der Mond. |
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Die Kinder, die Kinder |
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dieser gottverlassenen Welt |
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küsst schon lange keiner mehr, |
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geküsst wird nur das Geld. |
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Die Kinder, die Kinder |
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dieser gottverlassenen Welt |
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küsst schon lange keiner mehr, |
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geküsst wird nur das Geld. |
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Irgendwo im Menschenmeer |
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schwimmt schon halb erschlagen die Liebe. |
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Es tanzt der Wahnsinn seinen letzten Walzer |
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nur auf einem Bein. |
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Die Sonne hat ihn dabei gesehen, |
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holt schnell noch ihre Kinder heim. |