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Mitmenschen |
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Demmler |
Lyrik |
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Komp. & Text: Kurt Demmler |
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Der Luftballon ist fort geflogen, |
| das große blaue Wunderding, |
| das grad noch an Gunder hing. |
| Zieht nun dahin am Himmelsbogen, |
| der Gunder steht vor Schreck erstarrt. |
| Schon glitzert es in den Pupillen, |
| so einen großen Sturm zu stillen |
| braucht es nun unsre Gegenwart. |
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Im Unglück soll der Mensch Mitmenschen finden, |
| die sich mit seiner Traurigkeit verbinden. |
| Ob er sie selbst verschuldet hat, ob nicht, |
| da gilt es nicht zu rechten oder richten, |
| da soll man auf`s verzeihen nicht verzichten |
| da ist man einfach da und zwar schön dicht. |
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Karrierte Blättchen flattern wieder |
| unter den Bänken hin und her. |
| Grit faltet auf und tränenschwer |
| liest sie, er hat `ne andre lieber. |
| Hört nicht mehr was der Lehrer spricht |
| und was er von ihr wissen möchte. |
| Wer da nicht leise küssen möchte |
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dies tieferschrockne
Angesicht. |
| Im Unglück .... |
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So viele Ungerechtigkeiten |
| um uns herum zu jeder Zeit. |
| Ein jeder kennt schon mal das Leid |
| und was uns jene dann bedeuten, |
| die es ein Weilchen mit uns teiln, |
| uns nicht allein im Harme lassen, |
| uns fest unter die Arme fassen |
| und handauflegend Wunden heiln. |
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Im Unglück ... |
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So findet der Verdurstende den Brunnen, |
| so sichtet der Schiffbrüchige Land, |
| so zeigt die dunkle Wolke schon am Rand |
| den Siberstreif. |
| Und während wir aus unsern Tränen steigen, |
| uns den uns Zugeneigten zuneigen, |
| bricht aus ein Licht, |
| flammt auf ein Feuerreif. |
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Im Unglück ... |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.