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Mitternachtsblues

Karat

Lyrik

Komp. Ulrich Swillms

Text: Norbert Kaiser

 

Heimlich und still streicht er aus dem Paradies,

wo er des Nachts alle seine Kräfte ließ,
und der Mond, und der Mond,
der Mond spiegelt sich bleich in seinem alten Frack,
und jedes mal,
wie immer sie auch heißen mag,
es ist gleich, für ihn gleich.
 

Er ist der Pfau der um Gräber tanzt

und sich im Dornenbusch verschanzt,
er ist der Strick der am Galgen noch lacht,
den selbst im tiefen Schlaf das Glück bewacht.
 

Auf seinem Weg grüßt er schon den neuen Tag,

es ist alles gleich,
wie das Kind auch heißen mag,
und der Mond spiegelt sich in seinem alten Frack.
 

Er ist der Farn der am Tresen tanzt

und sich im Dornenbusch verschanzt,
er ist der Strick der am Galgen noch lacht,
den selbst im tiefen Schlaf das Glück bewacht.
 

Auf seinem Weg grüßt er schon den neuen Tag,

es ist alles gleich,
wie das Kind auch heißen mag,
und der Mond spiegelt sich in seinem alten Frack.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.