Moll`s  Party

Engerling

Lyrik

 

Komp. Wolfram Bodag

 

Text: Wolfram Bodag

 
Moll gibt`ne  Party,
ne` Party heut` Nacht.
Er schaut zur Uhr,
zehn vor Acht.
Zum letzten Mal rückt er
die Stühle durch den Raum,
und kostet vom süßen Sahneschaum.
 

Mit sehr viel Liebe hat er alles arrangiert.

Seine feine Frau hat er ausquartiert.
Die besten Leckerein,
den besten Moselwein,
die Uhr schlägt neun,
und Moll ist immer noch allein.
 

Moll dreht das Radio laut,

die Uhr schlägt zehn.
Er rennt nervös im Zimmer hin und her
und her und hin.
Und das die Leute noch nicht da sind,
kann er nicht verstehn`.
 

Moll reißt Fenster auf -

wo bleiben die bloß ?
Die Nachbarn denken,
bei ihm wär` die Hölle los.
 

Moll sitzt im Lehnstuhl

und schlürft Likör.
Im Radio hämmert Punky Funk und Funky Punk.
Doch Moll hört nichts mehr.
Er hört auch nicht das Klopfen
und Klingeln an der Tür.
Es hämmert nur,
ich kann nicht mehr.
Die woll`n  nichts mehr,
Die woll`n  nichts mehr,
Die woll`n  nichts mehr von mir.
Moll gibt`ne  Party
mit Kuchen und Wein,
`ne feine Party für sich allein.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.