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Mond (Der Mond ist aufgegangen - auch "Abendlied", 1779 ) |
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A.Schmidt |
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Lyrik |
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Komp. Johann Friedrich Reichardt (1779) / Neuf: Johann Abraham Peter Schulz (1790) |
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Text: Matthias Claudius (1778) / Neufassung: Ewald Stuhler |
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Der Mond ist auch gegangen, |
| die goldnen Sternlein prangen |
| schon längst nicht mehr so klar. |
| Der Wald steht schwarz und schweiget, |
| und aus den Wiesen steiget |
| ein grauer Nebel, sonderbar. |
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Wie ist die Welt so stille, |
| und in der Dämmrung Hülle |
| kein Vogelruf mehr dröhnt. |
| Wie eine stille Kammer, |
| wo ihr den ganzen Jammer |
| verschlafen und verdrängen könnt. |
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Seht ihr die Zeichen stehen? |
| Sie sind doch gut zu sehen. |
| Und keiner nimmt sie wahr? |
| So sind wohl manche Sachen, |
| die wir getrost belachen |
| und ignorieren sie sogar. |
| So legt euch denn, ihr Brüder, |
| in Gottes Namen nieder, |
| kalt ist der Abendhauch. |
| Und betet vor den Schlafen: |
| Verschon uns Gott mit Strafen |
| und unsern kranken Nachbarn auch. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.