Mondnacht

J.Walter

Lyrik

Komp. Thomas Natschinski

Text: Gisela Steineckert

 

In dieser hellen Mondnacht ,

und alles atmet still
da denk ich,
 ob der laut lacht und was der von mir will.
 

Ich möchte so gern schlafen

doch der lässt es nicht zu
denn der da hält mich wach wie du.
 

Der zählt für mich die Stunden

der duldet kein Versteck
der zieht an meiner Decke
und holt mich aus dem Eck.
 

Ich möchte endlich schlafen

doch was ich tu,
 er hält mich wach wie du.
 

Der treibt sogar das Meer

bis an den Horizont
dann holt er es sich wieder
das hast du nie gekonnt.
 

Ich möchte so gerne schlafen

doch der lässt es nicht zu
bestrafen will der mich wie du.
 

Der hat nicht einmal Zähne und beißt mir doch ins Hirn

ich gähne und ich gähne du dämliches Gestirn
ich möchte endlich schlafen doch der weckt mich, 
doch der weckt mich im Nu.
 

Dämmender Morgen gleich kommst du

Pech, mir falln die Augen zu.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.