Morgen ist ein neuer Tag

Stern Meissen

Lyrik

Komp. Thomas Kurzhals

Text: Jan Witte

 

Regen fällt und ertränkt die Welt,
macht zur Nacht diesen Tag,
mir misslingt jedes simple Ding,
es trifft mich Schlag auf Schlag.
 
Ich verkriech mich irgendwo,
mach mich zwergenklein,
wart aufs Glück, doch macht es nie klick,
ich fühl mich allein.
 
Ich will raus aus dem Schneckenhaus,
aus der Welt hinter Glas,
doch wer sich in den Regen stellt,
der wird sicher naß.
 
Sternschnuppe oder Hühnergott helfen da wohl kaum,
nur wenn ich mir selbst vertrau, wird was aus dem Traum.
 
Morgen ist ein neuer Tag,
ich pfeif auf die Hühnergötter.
Morgen ist ein neuer Tag,
und ich steig aus der Tonne.
Morgen ist ein neuer Tag,
nie mehr frag ich nach dem Wetter.
Morgen ist ein neuer Tag,
nein, ich putz die Sonne.
 
Es geht um die Ecke, wenn ich mich verstecke, warte auf das große Los,
ich stürz mich in das Leben und riskier eben dabei manchen Hyperstoß.
Ich lass mich nicht fesseln,
setz mich in die Nesseln oder steh auf dem Podest,
heute ist das Wagen nicht aller Tage Abend
morgen pack ich auch den Rest.
 
Morgen ist ein neuer Tag,
ich pfeif auf die Hühnergötter.
Morgen ist ein neuer Tag,
und ich steig aus der Tonne.
Morgen ist ein neuer Tag,
nie mehr frag ich nach dem Wetter.
Morgen ist ein neuer Tag,
nein, ich putz die Sonne.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.