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Zeitschrift Ruck 04.02.1985 |
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Ihren „Fünfzehnten“ feierten Gerhard »Hugo« Laartz und seine Mannen von der MODERN SOUL BAND mit vielen in- und ausländischen Gästen mit einem Jubiläumskonzert im Palast der Republik. Und neben Internationalem erklang viel Eigenes von MSB. Das war nicht immer so. Als Bandchef »Hugo« Laartz in den Endsechzigern soulbegeisterte Musiker um sich sammelte, wurden vor allem Vorbilder wie Wilson Pickett, Otis Redding oder Chicago nachgespielt.
Nach den ersten Eigenproduktionen in unseren Rundfunkstudios ( „Die Sonne hat's gut“, „Sagen wird man über unsre Tage“) besann sich MSB zunehmend auf eigene Potenzen. So entstanden Lieder wie „Himmel und Hölle“, „Schlafen gehen“, „Verliere nie die eig `ne Phantasie“ oder „Heut spielt hier 'ne Soul-Band“.
Trotz häufigen Musiker- Wechsels behielt unsre älteste Soul Band im Laufe der Jahre stets ihr eigenes Gesicht, spürte man bei jedem ihrer Konzerte die unbändige Lust am Musizieren, persönliches Engagement für diese Art Musik und Offenheit für die Einbeziehung verschiedener stilistischer Elemente (Jazz, Funk, Rock) in den Soul.
MSB - eine wesentliche, nicht wegzudenkende Farbe im breiten Spektrum unserer nationalen Rockmusik.