Mütter gehn fort ohne Laut

Stern Meißen

 

Lyrik

Komp. Thomas Kurzhals

 

Text: Kurt Demmler

 
     

Mütter gehn` fort ohne Laut

und eh ` ihr seht.
Wenn ihr es merkt
ist es schon, zu spät, zu spät.
Sind sie nur noch Schatten
so sie schon verblasst.
Mütter die wir hatten,
Opfer unserer Hast.
 

Mütter gehn` fort ohne Laut

so still.
 

Weihnachten warst du noch da

und dann nie mehr.
War da nicht noch so ein Wort
das war so leis `.
War da nicht ein Augenblick
so ein Blick, so ein Blick.
doch von dir kam er nicht zurück
und kein Stück vom Verstehn`.
 

Sind sie nur noch Schatten,

sind sie schon verblasst
Mütter die wir hatten,
Opfer unserer Hast.
 

War da nicht noch so ein Brief,

er rief nach dir.
Du hörtest nicht das er rief,
er rief zu leis`.
Er rief zu leis`.
In den Nächten da sahst du sie
mal im Traum, mal im Traum.
Doch vergessen war morgen früh,
da blieb kaum ein verzeih `n.
 

Sind sie nur noch Schatten,

sind sie schon verblasst
Mütter die wir hatten,
Opfer unserer Hast.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.