Mutabor *

St. Krawczyk

Lyrik

Komp. Stephan Krawczyk

Text: Stephan Krawczyk

 

Oh , was war denn das , wer störte da den Segler
auf seinem schöngefärbten Redefluss,
die Überraschung ist komplett , es gibt noch einen Nörgler,
dem man es auch noch ansieht ,dass er immer meckern muss .
Das so was noch passiert , es hat wer widersprochen,
das klang so wie in Nagel auf dem Glas.
Ins aha-allgemeine Lob ist wer nicht reingekrochen,
das ist für die Chronisten sicher ei gefundener Fraß
 
Doch ansonsten tobt die Rebellion der Schwätzer in den Kneipen,
gar kein Wunder, dass die Kinder zahmer spieln.
Doch den Held der ersten Strophe sah ich nächtens mit der Dose
´´Mutabor´´  an die berühmte Mauer sprühen ,
´´Aha , also doch ! Ich hab´ es ja gerochen´´ ,
kam schnüffelnd an ein grüner Sarkophag .
 
Dem sollt´ grad ich ein Zeuge sein , da hab ich mich erbrochen ,
das kostete nicht weniger als glatt fünfhundert Mark .
Währenddessen tobt die Rebellion in restaurierten Kneipen,
der Glückliche vergisst , was nicht zu ändern ist .
Doch es trifft , alles was recht ist , unseren Helden , beziehungsweise
Den Verbrecher , der nun aus dem Blechnapf frisst .
Uff , endlich ist´s  geschafft , es schrubbten die Organe
Dem Apparat die Mauer blank wie nie.
Mir scheint , dass das gesprühte Wort viel besser, als ´ne Fahne
Als Nagel taugt zum Sarge unsrer …-kratie .
Weiter tobt die Rebellion der Schwätzer , die in lebenslanger

Ekel-Haft vergehen wie eh und je zuvor .

Nur der Wärter des Verbrechers glotzt in eine leere Zelle,
an der Wand steht rot und grässlich  ´´Mutabor´´.
 
*lat.: ich werde verwandelt werden

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.