|
Nach der Arbeit |
||
|
Pankow |
Lyrik |
|
|
Komp. Jürgen Ehle |
||
|
Text: Frauke Klauke (= Wolfgang Herzberg) |
||
| Ich fahre mit der Straßenbahn, |
| hab eingekauft, es ist halb acht. |
| Der Abend senkt sich wie ein Kran, |
| und Regen schleckt die Straßen glatt. |
| Lässt Menschen schnell nach Hause eilen, |
| Tauben fallen durch Häuserzeilen. |
| Da draußen weht nasskalt der Wind |
| mein Lebensplan ist auch noch blind. |
|
Wer bin ich schon, was kann ich denn, |
| ein Kasper und ein Allesfan. |
| Mal will ich das und mal von dem, |
| und hoch die Wissensfetzen wehen, |
| mal Rock, mal Jazz - mal Blasmusik, |
| mal deutsch, mal Sport, mal Politik ... |
| dann kotzt die Welt mich wieder an, |
| und hinterher ich sie . |
| Ach, wenn ich wüsst, wohin es geht, |
| mein Trip nach nirgendwo. |
| Wann endlich wird das Glück mir stet, |
| ja danach sehne ich mich so, oh. |
| Hänschenklein, der ging allein ... |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.