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Nach grüner Farb` mein Herz verlangt |
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Horch |
Lyrik |
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Dt.Volkslied 15.Jhd. |
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| Nach grüner Farb mein Herz verlangt | ||
| in dieser trüben Zeit, | ||
| der grimmig Winter währt so lang, | ||
| der Weg ist mir verschneit. | ||
| Die süßen Vöglein jung und alt, | ||
| die hört man lang nit mehr. | ||
| Das tut des argen Winters Gwalt, | ||
| die treibt die Vöglein aus dem Wald | ||
| mit Reif und kaltem Schnee. | ||
| Er macht die bunten Blümlein fahl | ||
| im Wald und auf der Heid, | ||
| dem Staub und Gras allüberall, | ||
| dem hat er widersait. | ||
| All Freud und Lust wird jetzo feil, | ||
| die uns der Sommer bringt. | ||
| Gott geb dem Sommer Glück und Heil, | ||
| der zieht nach Mittentag am Seil, | ||
| dass er den Winter zwingt. | ||
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.